Programm

Video Bürgermeister bei der Feuerwehr

In Nideggen ist das mittlerweile ganz normal. Wenn der Piepser losgeht, schnappt sich Bürgermeister Marco Schmunkamp seinen Feuerwehrhelm. Dann heißt es: Schlauch ausgerollt und Wasser marsch!


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Zusammen mit vier anderen Rathaus-Mitarbeitern lässt er sich zum Feuerwehrmann ausbilden. Und das, obwohl er eigentlich schon eine Brandschutz-Ausbildung bei der Bundeswehr gemacht hat. Es soll schließlich keiner denken: Nur weil er Bürgermeister ist, hat er eine Extrastellung verdient. Mittwochnachmittags wird dann gelernt - ganze zwei Jahre lang. So lange dauert die Brandschutz-Ausbildung.

In der Stadt Nideggen gibt es momentan rund 200 aktive freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen. Und wie es eben so ist: Wenn es dann mal brennt, sind natürlich nicht direkt alle einsatzbereit. Einige wohnen und arbeiten außerhalb vom Stadtgebiet, deshalb musste dringend etwas passieren.

Wenn es brennt, bekommen Schmunkamp und seine Kollegen sofort Bescheid und fahren gemeinsam mit dem Auto vom Rathaus zur Leitstelle. Dann schlüpfen sie so schnell sie nur können in ihre Schutzkleidung - meistens ziehen sie die Schutzkleidung direkt über die Alltagskleidung. Nur an den Tagen, an denen der Bürgermeister einen Anzug trägt, legt er diesen erst schnell ab. Dann geht es mit Blaulicht und Sirene zum Einsatzort.

Marco Schmunkamp hat einen großen roten Punkt auf seiner Schutzjacke. Das bedeutet eigentlich, dass er in der Ausbildung und somit dem Einsatzleiter untergeordnet ist. Das große rote Feuerwehrauto darf er trotzdem fahren, weil er ja eigentlich schon eine Brandschutz-Ausbildung hat.

Nicht nur in Nideggen, sondern im ganzen Kreis Düren hoffen freiwillige Helfer bei der Feuerwehr auf mehr Unterstützung und Nachwuchs. Und wenn selbst der Bürgermeister es zeitlich schafft, während seiner Dienstzeit Feuer zu löschen, dann können Sie das bestimmt auch! Vielleicht nochmal eine Gelegenheit darüber nachzudenken? 

Bürgermeister Schmunkamp sagt jedenfalls, Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr zu sein, das sei überhaupt nicht so zeitintesiv. Hauptsache helfen: Dann, wenn die Zeit und die Situation es zulassen.

Und so sieht es übrigens aus, wenn Marco Schmunkamp in seine Schutzkleidung schlüpft:



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