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Kreis Düren Diskussion um die Zukunft der DKB

Die Mitarbeiter der Dürener Kreisbahn müssen sich keine Sorgen um ihre Zukunft machen. Das war am Donnerstagabend der Tenor bei einer Infoveranstaltung der Gewerkschaft ver.di.


Auch wenn die DKB die Ausschreibung über die Buslinien im Kreis Düren verlieren würde, wären die Arbeitsplätze gesichert. Wie es aber mit dem Unternehmen selbst weitergeht, ist vollkommen offen.

Wer am günstigsten den Busverkehr im Kreis Düren anbietet, bekommt für die nächsten zehn Jahre den Zuschlag. Das hat die Kreispolitik entschieden. Dass das auch das Ende der DKB bedeuten könnte, nähmen die Politiker und Landrat Spelthahn in Kauf, kritisiert die Gewerkschaft ver.di. Sie sagt, noch ist es nicht zu spät, die Ausschreibung zu stoppen oder zumindest besser zu formulieren.

Ver.di verweist auf den Rhein-Erft-Kreis und die Stadt Mönchengladbach. Beide organisieren den Busverkehr aus eigener Hand und zeigen damit, dass dies möglich ist. DKB-Mitarbeiter und die Gewerkschaft verstehen nicht, warum der Kreis Düren aber das Risiko einer europaweiten Ausschreibung geht.

(13.07.2018)


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