Musik / CD

Ivy Quainoo: IvyDer Anfang ist gemacht

Von wegen Geheimfavoritin: So überraschend war Ivy Quainoos Sieg bei "The Voice Of Germany" eigentlich gar nicht. Schließlich wählten die Zuschauer Ivy Woche für Woche in die nächste Liveshow - auf die Unterstützung ihrer Cowboy-Coaches von The BossHoss war die 19-jährige Abiturientin als Einzige im Rennen niemals angewiesen. Wer diese Tatsache vor dem Finale der Castingshow nicht im Hinterkopf hatte, realisierte im Lauf des Abends, dass die Siegerin nur Ivy heißen kann: Ihr Duett mit Florence And The Machine war der absolute Höhepunkt des finalen Wettsingens. Völlig zu Recht hat es die Live-Version von "Shake It Out" auch auf ihr Debütalbum "Ivy" geschafft.

"Shake It Out" ist das Highlight auf "Ivy". Das muss man ganz klar so sagen - und darf man auch so sagen, da es alles andere als eine Schande ist, wenn der Titel des stärksten Songs auf dem Debüt einer Castingshow-Gewinnern an ein Duett mit Florence Welch geht. Oder glaubt irgendwer, dass sich die britische Singer/Songwriterin auch auf eine Zusammenarbeit mit "Deutschland sucht den Superstar"-Siegern wie Pietro Lombardi einlassen würde?

Würde sie nicht. Mit Ivy Quainoo kann Florence Welch hingegen allerbesten Gewissens zum Mikro greifen: Die Berlinerin mit ghanaischen Wurzeln verfügt über eine wunderbar soulige Stimme - und eine beeindruckende Bühnenpräsenz, die man der sonst eher schüchtern wirkenden Sängerin nicht unbedingt zutrauen würde.

Schüchtern präsentiert sich Ivy auf ihrem Debüt nur selten. Schon in ihrer ersten Single-Auskopplung fragt sie selbstbewusst: "Do You Like What You See"? Mit dem James-Bond-Theme-tauglichen Siegersong kletterte Ivy bis auf Platz zwei der deutschen Charts. Ihr gleichermaßen souliges wie poppiges Erstlingswerk hat einen solchen Spitzenplatz ebenfalls absolut verdient.

Denn einzig der Fakt, dass einige Cover - wie "Soul Suckers" des amerikanischen Singer/Songwriters Amos Lee - auf "Ivy" gelandet sind, verrät, dass bei der Produktion der Platte Zeitdruck herrschte. Die Stücke, die auf die Schnelle eigens für Ivy geschrieben wurden, wissen größtenteils zu überzeugen: "Break Away" ist eine starke, pianolastige Gänsehaut-Ballade, "Walk Man" eine rotzig-freche Uptempo-Nummer, die sich auch auf der Tanzfläche behaupten kann. Insgesamt legt Ivy mit ihrem Debüt einen mehr als soliden Grundstein für ihre Karriere, der vor allem eines macht: Lust auf mehr ihrer souverän vorgetragenen Soul-Pop-Songs.

Denn Ivys Erstlingswerk macht

Ivy Quainoo auf Deutschland-Tournee:

15.05., Hamburg, Große Freiheit

17.05., Leipzig, Parkbühne

18.05., Berlin, Tempodrom

19.05., Bochum, RuhrCongress

21.05., Köln, E-Werk

22.05., Hannover, Capitol

23.05., Mannheim, Rosengarten

25.05., München, Cirkus Krone

26.05., Stuttgart, Liederhalle (Hegel-Saal)

27.05., Frankfurt, Jahrhunderthalle

Anna Julia Höhr

Audio CD
Bewertungüberzeugend
CD-TitelIvy
Bandname/InterpretIvy Quainoo
GenreRock/Pop
GenreSoul-Pop
Erhältlich ab02.03.2012
LabelTVoG
VertriebUniversal
Laufzeit45:00
EAN Code0602527969923
Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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