Space Shuttle Mission Simulator: Collector's Edition
All die ganzen Knöpfchen
Der "Space Shuttle Mission Simulator" bietet das volle
Programm - vom Start des Shuttles bis zum Andocken an die
Raumstation, vom Aussetzen von Satelliten bis hin zur harten
Landung auf irdischem Boden. Wie in einem herkömmlichen
Flugsimulator darf der Spieler das Shuttle aus allen Winkeln von
außen in Augenschein nehmen oder im klaustrophobisch engen,
naturgetreu nachgebildeten Cockpit Platz nehmen. Hier erwartet
ihn eine Fülle von Bedienpanels, auf denen die meisten
Knöpfe und Hebelchen tatsächlich bedient werden
können.
Gesteuert wird per Maus und Tastatur, wer es realistischer will,
kann auch längst angestaubte Joysticks und Ruderpedale
anschließen. Um der NASA-Mission-Control Konkurrenz machen
zu können, unterstützt die Simulation ferner noch
Kopfbewegungstracker, stereoskopische Brillen und
Hardware-Konfigurationen mit bis zu drei Monitoren.
Damit man angesichts der Fülle an Instrumenten und Hotkeys
nicht schon vor dem Start das Handtuch wirft, bietet der
Simulator drei Schwierigkeitsgrade, die es dem Einsteiger
ermöglichen, sich ganz sachte mit allen Elementen vertraut
zu machen. Helfen anfangs noch regelmäßige Tipps und
die Pausentaste, um sich vor jeder Aktion einen Überblick zu
verschaffen, sollte man im Profi-Modus besser stets das (leider
nur als PDF enthaltene) sogenannte "Commander's
Reference Manual" griffbereit haben.
Wer sich auf den "Space Shuttle Mission Simulator"
einlässt und eine gehörige Portion Geduld mitbringt,
kann in den Missionen viele historische Höhepunkte der
Raumfahrt selbst nachspielen: vom ersten Shuttle-Start bis hin
zur kniffligen Hubble-Mission. Spannende Momente wie ein
Raumspaziergang in der Ich-Perspektive oder das Rütteln des
Shuttles beim Eintritt in die Erdatmosphäre können
durchaus beeindrucken. Zumal die Umgebung auch optisch eine Menge
hermacht: Als Grundlage für die Weltraumgrafik dienten
Satellitenbilder von TerraMetrics, die auch bei Google Earth zum
Einsatz kommen.
Technisch gibt es am Shuttle-Simulator nur wenig zu mäkeln.
Das Programm läuft anstandslos und flüssig selbst auf
betagten Rechnern, nur auf Effekt-Hascherei muss nahezu komplett
verzichtet werden. Außerdem lobenswert: Die Entwickler
versprechen, die Spieler weiterhin mit neuen Missionen zu
versorgen und haben überhaupt ein offenes Ohr für
Anregungen aus der Community. Dennoch: Der anspruchsvolle
"Space Shuttle Mission Simulator" eignet sich nicht
für den schnellen Weltraumtrip zwischendurch, sondern
verlangt sorgfältige Einarbeitung und den Willen, sich
ausgiebig mit der Materie auseinanderzusetzen. Spaß macht
das garantiert nicht jedem ...
Wer nach dem "Space Shuttle Mission Simulator" das All
noch weiter erkunden will, bekommt ab 6. Juli Software-Nachschub
direkt von der NASA: das Lernprogramm "Moonbase Alpha"
basiert auf der Unreal-Engine 3 und wird über die
Steam-Plattform kostenlos zum Download angeboten.
| Space Shuttle Mission Simulator: Collector's Edition | |
|---|---|
| Erhältlich ab | 11.06.2010 |
| Hersteller | Iceberg Interactive |
| Vertrieb | Koch Media |
| Genre | Simulation |
| Multiplayer | nein |
| Schwierigkeit | Für Fortgeschrittene |
| Alter | o.A |
| Sonstiges | Minimum-CPU mit 2,2 GHz, 1 GB RAM, 3D-Grafikkarte mit 256 MB RAM, 500 MB Festplattenspeicher |
| Preis | ca. 40 Euro |
| Bewertung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Grafik | Sound | Steuerung | Spielspaß | Gesamt |
| gut | gut | gut | befriedigend | befriedigend |
Erhältlich für:
PC




















