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G-Force - Agenten mit Biss

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Eine Spezialeinheit rettet die Welt. Klingt nicht gerade originell. Doch eines unterscheidet die "G-Force"-Agenten ganz gehörig von gängigen Filmklischees: Sie sind Meerschweinchen, Maulwürfe, Stubenfliegen! Passend zum familienfreundlichen Leinwand-Klamauk gibt's von Disney das Spiel für nahezu alle Konsolen.

Filmartige Zwischensequenzen und hollywoodreifen Sound kann man "G-Force - Agenten mit Biss" ohne Übertreibung attestieren, denn die Zutaten kommen tatsächlich aus der Disney-Vorlage! Der Spieler schlüpft in die Rolle von Spezialagent Darwin, der wie Sam Fisher aus der "Splinter Cell"-Spielreihe unerkannt feindliche Gebäudekomplexe infiltriert und sich Feinden im Nahkampf stellt. Allerdings ist Darwin eben ein Meerschweinchen - und durch diese Diskrepanz zwischen coolem Agentenimage nebst dazugehörigem Actionsoundtrack und dem knuddeligen Aussehen des Helden entsteht eine Komik, die im Spiel genau so funktioniert wie in der Vorlage.

Die Mission der Meerschweinchen: die feindliche Übernahme der Weltherrschaft durch durchgedrehte Mixer, Toaster, Waffeleisen und andere Elektrogeräte unterbinden! Darwin hält per Headset Kontakt zu seinen tierischen Teamkameraden, bekommt Hinweise per PDA, scannt Gegenstände, springt oder fliegt per Jetpack über Abgründe (wie Büroschränke), krabbelt durch Luftschächte, schießt auf Gegner, sammelt Gadgets und schwingt die Laserpeitsche wie eine pelzige Ausgabe von Indiana Jones. Bisweilen gilt es, kleine Rätsel zu lösen - beispielsweise muss die Aufmerksamkeit einer Roboterspinne geweckt werden, damit diese per Laserstrahl eine verschlossene Tür öffnet.

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Manchmal wechselt der Spieler auch in die Stubenfliege Mooch, die nicht nur durch die Luft schwirren und per Störsender elektronisch verriegelte Türen öffnen kann, sondern auch gezielt die Zeit verlangsamen darf, was vor allem beim Flug durch rotierende Ventilatoren von Vorteil ist.

Die Figuren und ihre Animationen sind nett anzusehen, ebenso die garantiert jugendfreien Kampfszenen. Die Kulissen dagegen sind dagegen mitunter recht karg ausgefallen. Enttäuscht werden auch diejenigen, die sich von der mitgelieferten 3-D-Brille und dem 3-D-Modus eine ganz neue Perspektive erhoffen. Denn auch wenn dieser Effekt für etwas mehr räumliche Tiefe sorgt, nerven die blasseren Farben und die Papp-Brille auf der Nase irgendwann so, dass man lieber klassisch weiterspielt. Denn die Agentenwelt aus der Sicht eines Meerschweinchens zu erkunden, hat nicht nur für junge Spieler seinen eigenen Charme und verdient Sympathiepunkte.

Michael Eichhammer
G-Force - Agenten mit Biss
Erhältlich ab08.10.2009
HerstellerEurocom
VertriebDisney Interactive Studios
GenreAction-Adventure
Multiplayer1-2
 Schwierigkeit Für Einsteiger
Alterab
Preisca. 30 bis 50 Euro
Bewertung
GrafikSound Steuerung SpielspaßGesamt
befriedigendbefriedigendbefriedigendbefriedigendbefriedigend

Erhältlich für:
PlayStation2, Xbox 360, Wii, PlayStation3, PC

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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