Nintendo hat das zum 31. März beendete Geschäftsjahr mit 36,2 Prozent Minus abgeschlossen. Nach drei Gewinnwarnungen blieb der Konzern trotzdem unter der mehrfach korrigierten Zielmarke von 660 Milliarden Yen, der operative Verlust beträgt 37,3 Milliarden Yen, etwa 347 Millionen Euro, der Nettoverlust 43 Milliarden Yen, etwa 402 Millionen Euro. Glück im Unglück für Nintendo, die Prognosen sahen deutlich düsterer aus. Schuld an den Zahlen trägt laut Nintendo die Wechselkurssituation sowie die international stark abnehmende Nachfrage nach Wii- und NDS-Produkten - teils hat Nintendo nur noch die Hälfte der Verkaufszahlen des Vorjahres erreicht. Einzig der 3DS hat nach der Preissenkung die Stellung gehalten. Insgesamt verkaufte Nintendo 13,53 Millionen 3DS, dazu 36 Millionen Spiele. Für das aktuelle Geschäftsjahr ist Nintendo verhalten optimistisch. Der steigende 3DS-Verkauf sowie der Launch der Wii-U sollen für schwarze Zahlen sorgen.
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