Ein kleiner Trost in dunklen Zeiten: Nintendo macht mit dem Handheld 3DS keinen Verlust mehr. 19 Millionen Einheiten haben die Japaner seit Anfang 2011 verkauft - die meisten davon nach einer massiven Preissenkung. Im Zeitraum April bis Juni griffen 1,86 Millionen Menschen zu der 3D-fähigen Hosentaschenkonsole, womit Nintendo mehr abgesetzt hat als mit den Auslaufmodellen Wii (710.000) und DS (540.000) zusammen. Nichtsdestotrotz verbucht Nintendo im letzten Geschäftsquartal einen Verlust in Höhe von rund 181 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 9,7 Prozent auf 893 Millionen Euro zurück. Nintendo ist dennoch optimistisch: Weitere 18,5 Millionen 3DS-Geräte sollen mindestens noch an die Fans gebracht werden, was zum einen mithilfe des XL-Modells gelingen soll, das Ende Juli in die Läden kommt, zum anderen mit zugkräftigen Spielen. Potenzielle Millionenseller wie "New Super Mario Bros. 2", ein neuer "Professor Layton"-Titel sowie "Luigi's Mansion: Dark Moon" und "Paper Mario: Sticker Star" stehen in den Startlöchern. Ende des Jahres folgt schließlich die Markteinführung der neuen Wohnzimmerkonsole Wii U.
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