WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange könnte schon bald nach Schweden ausgeliefert werden, da das Oberste Gericht in Großbritannien seinen Berufungsantrag ablehnte. Assange steht seit mehreren Monaten im Vereinten Königreich unter Hausarrest, da ein EU-Haftbefehl gegen ihn besteht. Ihm wird vorgeworfen, in Schweden zwei Frauen gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr ohne Kondom genötigt zu haben. Noch liegt dort keine Anklage gegen Assange vor, er soll lediglich zu dem Vorfall vernommen werden. Gegen den aktuellen Erlass des britischen Supreme Court will Assanges Anwältin erneut Berufung einlegen. Sollte dies wieder scheitern, könnte der Australier den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen. Assange sieht die Vorwürfe als eine Kampagne gegen seine Person und seine Arbeit bei WikiLeaks.
Christina Freko





