Jugendschützer sind unzufrieden mit Facebook, YouTube und Smartphones: Von 50.000 überprüften Angeboten im vergangenen Jahr hätten rund 10.000 Webbeiträge jugendgefährdende Inhalte angeboten, stellte die Organisation jugendschutz.net jetzt in ihrem Jahresbericht fest. Soziale Netzwerke wie Facebook und YouTube umgehen gemäß der Analyse deutsche Jugendschutzstandards und würden zu selten auf Beschwerden reagieren. Zudem seien sie nicht ausreichend bemüht, jugendgefährdende Beiträge bereits im Vorfeld auszusortieren. Bei Smartphones und Tablet-PCs lauern die kritischen Inhalte in den Apps. Daher will jugendschutz.net die Anbieter motivieren, stärker auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu achten. Ihre Daten gewinnt die Organisation auf Basis eigener Recherchen sowie aufgrund der Verfolgung gezielter Hinweise.
Christina Freko





