Mit Musikwünschen ist das so eine Sache: Der DJ in der Disco erfüllt sie nur unter Protest, im Radio leben ganze Sendungen davon, und der Pianist in der Bar klimpert sein Notenheft stur herunter. "Stanleypiano" (stanleypiano.com) ist da anders. Nicht nur, weil das Klavier ohne einen Pianisten, der in die Tasten greift, Stücke spielt, sondern auch, weil es Musikwünsche via Twitter annimmt. Unter dem Nickname @Stanleypiano können die Songs, die Stanley zu Gehör bringen soll, eingetragen werden. Anschließend erstellt ein Computerprogramm automatisch eine Liste, die die Jukebox 2.0 der Reihe nach abarbeitet. Praktisch: Ist der eigene Titel dran, gibt es eine kurze Info per Twitter.
Christina Freko





