Wohin mit dem Atommüll?
Durchschnittlich 12 Jahre länger werden wir in Deutschland auch Atomstrom nutzen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, darüber ist in den letzten Tagen viel diskutiert worden. Und ein Problem wird damit nur noch größer: Wohin mit dem Atommüll? Noch ist schließlich kein sicheres Endlager gefunden worden.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat nun zugesichert, dass er sich darum kümmern will. Als erstes will er nun wieder prüfen, ob der Salzstock in Gorleben nicht doch als Endlager dienen könnte. Bisher ist völlig unklar, ob ein entsprechendes Lager den Ansprüchen gerecht würde. Aber nicht nur Gorleben, auch der Schacht Konrad in Salzgitter und Morsleben werden weiter geprüft. Derweil kündigte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast an, gegen den Beschluss von Schwarz-Gelb Klage einzureichen: "Wir werden uns dafür einsetzen, dass zum Beispiel die Stadtwerke, die davon ausgegangen sind, dass 2020 Schluss mit den Atomkraftwerken ist, eine Entschädigung bekommen."














