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Neue Hilfe bei Bergschäden

Für strittige Bergschäden im Kreis Düren gibt es ab sofort eine neue Anlaufstelle. Die Anrufungsstelle "Bergschaden Braunkohle NRW" hat ihre Arbeit aufgenommen.


Für strittige Bergschäden im Kreis Düren gibt es ab sofort eine neue Anlaufstelle. Die Anrufungsstelle "Bergschaden Braunkohle NRW" hat ihre Arbeit aufgenommen.

Wer bislang Bergschäden an seinem Haus vermutete, musste sich mit dem Tagebaubetreiber RWE einigen. Gelang das nicht, blieb nur der Weg vors Gericht. Das war mit hohen Kosten verbunden.

Die neue Anrufungsstelle will vermitteln. Sie sitzt bei der Bezirksregierung Köln und ist für die Betroffenen kostenlos.

Die Geschäftsstelle nimmt ab sofort schriftliche Anträge entgegen. Die Antragsvordrucke können bei der Bezirksregierung Köln, Geschäftsstelle Anrufungsstelle Bergschaden, Zeughausstr. 4-10, 50606 Köln, Tel. 0221/147- 2500 schriftlich oder telefonisch angefordert werden. Sie sind auch im Internet unter www.bezirksregierung-koeln.nrw.de  zum Download bereitgestellt.

Betroffene in der Region hatten immer wieder kritisiert, dass sie kaum eine Chance auf Anerkennung von Tagebauschäden hätten. Die Beweislast lag immer beim Hauseigentümer. Wenn ein RWE-Gutachter ihre Ansprüche abgelehnt hat, gingen die wenigsten Betroffenen das Risiko eines langen und teuren Klagewegs ein.


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