Die Linkspartei will mit einer Verfassungsklage den
europäischen Fiskalpakt mit seinen rigiden Sparvorgaben
stoppen und eine Verfassungsbeschwerde beim
Bundesverfassungsgericht angekündigt.
Am Dienstag will die Linke die Klage auf einer Pressekonferenz
erläutern. Ob auch gegen den Vertrag über den
europäischen Rettungsschirm ESM geklagt wird, prüft die
Linke noch.
Die Verträge greifen aus Sicht der Linken massiv in die
Budgethoheit des Parlaments ein und verstoßen gegen das
Demokratieprinzip. Das gelte insbesondere für die
Schuldenbremse und die Regelungen zum Schuldenabbau sowie für
die Unkündbarkeit des Fiskalvertrages. Damit sei die rote
Linie, die das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung zum
Lissabon-Vertrag gezogen habe, überschritten. Zugleich sieht
die Linke durch den Zwang zu einer dauerhaften Politik der
Ausgabenkürzung das Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes
tangiert.
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Linkspartei klagt gegen Fiskalpakt
Die Linkspartei will mit einer Verfassungsklage den europäischen Fiskalpakt mit seinen rigiden Sparvorgaben stoppen und eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht angekündigt.
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