Schon einen Tag nach der Parlamentswahl in Griechenland stehen die Zeichen auf Neuwahlen: Die erste Runde der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Koalitionsregierung ist gescheitert.
Er habe das Mandat an den Präsidenten der Republik zurückgegeben, sagte Antonis Samaras, der Vorsitzende der konservativen Partei Nea Dimokratia. "Wir haben alles getan, was wir konnten", erklärte Samaras. "Es war unmöglich."
Seine Partei ist die stärkste Kraft im neuen griechischen Parlament. Es wird damit gerechnet, dass Staatspräsident Karolos Papoulias das Sondierungsmandat jetzt an den Chef der zweitstärksten Partei, dem Bündnis der Radikalen Linken, Alexis Tsipras, geben wird. Papoulias will sich am Dienstag mit dem Linken-Chef treffen, der den Sparkurs der Vorgängerregierung strikt ablehnt.
