Nach dem ersten "Tatort" mit anschließender Online-Tätersuche ist kurzzeitig der Server zusammengebrochen. Erstmals in mehr als 40 Jahren "Tatort" waren die Zuschauer dazu aufgerufen, den Mörder im Internet selbst zu ermitteln, wie der Südwestrundfunk (SWR) mitteilte.
Den SWR-"Tatort" mit Schauspielerin Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal verfolgten am Sonntagabend im Ersten durchschnittlich 8,37 Millionen Zuschauer. Nach Senderangaben war "Der Wald steht schwarz und schweiget" der Quotensieg vom Sonntag und entsprach einem Marktanteil von 24,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 19,3 Prozent.
Auch im Internet war der Andrang groß. Trotz des halbstündigen Server-Ausfalls beteiligten sich bislang rund 20.000 Fans an der Online-Ermittlung auf der Webseite sowie bei Facebook und Twitter. "Das Rätsel ist so angelegt, dass die Leute über mehrere Tage spielen können", sagte Guido Bülow, Social-Media-Manager beim SWR.
Einige Internetnutzer hätten die Ergebnisse von Spurensicherung, Gerichtsmedizin sowie die Ermittlungsakten bereits ausgewertet und den Täter ermittelt. "Das hat sicher einige Stunden gedauert", sagte Bülow. Alle übrigen Fans haben noch bis Sonntag Zeit, das Quiz zu lösen. Dann veröffentlicht der Sender den Namen des Täters im Netz.
