Die knapp 300.000 hochradioaktiven Brennelementekugeln des ehemaligen Versuchsreaktors in Jülich könnten jetzt doch länger in Jülich bleiben als ursprünglich geplant.
Wie das Forschungszentrum in Jülich am Mittwoch mitteilte, wurde auf der Aufsichtsratssitzung beschlossen einen Antrag auf Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigung zu stellen.
Die 152 Castoren würden dann, wenn der Antrag genehmigt wird, bis Juni 2016 in Jülich bleiben.
Normalerweise hätten die Brennelementekugeln nächstes Jahr von Jülich nach Ahaus transportiert werden sollen.
Außerdem hat der Aufsichtsrat am Mittwoch den
Vorstand damit beauftragt zu prüfen, ob ein Neubau eines
Zwischenlagers in Jülich möglich wäre.