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Laridschani als Parlamentschef bestätigt

Das iranische Parlament hat erneut einen Kritiker von Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu seinem Präsidenten gewählt: Ali Laridschani setzte sich gegen seinen Herausforderer Hadad Adel durch.


Ali Laridschani, der schärfste innenpolitische Gegenspieler des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, ist als Vorsitzender des Parlaments wiedergewählt worden. Der frühere Atom-Chefunterhändler Teherans setzte sich mit 173 zu 100 Stimmen gegen seinen Herausforderer Hadad Adel durch.

Der 55-jährige Laridschani gehört zu einer Gruppe von ultrakonservativen Politikern, die Ahmadinedschad zunehmend kritisch gegenüberstehen. Nachdem beide bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2005 gegeneinander angetreten waren, gerieten die Politiker immer wieder aneinander. Laridschani kritisiert besonders Ahmadinedschads Wirtschaftspolitik.

Das gespaltene konservative Lager hatte die Parlamentswahl im März und Mai weitgehend unter sich ausgemacht, weil die Opposition die Abstimmung aus Protest gegen die Unterdrückung von Demonstrationen gegen die Wiederwahl Ahmadinedschads im Jahr 2009 boykottierte. Reformer sind im neuen Parlament kaum vertreten. Ihre Anführer Mir-Hossein Mussawi und Mehdi Karubi stehen unter Hausarrest.


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