Die Volksrepublik China hat im Mai deutlich mehr aus- und
eingeführt als von vielen Experten erwartet. Die Exporte
kletterten im Vergleich zum Vorjahr um rund 15,3 Prozent.
Dies teilte die Zollverwaltung am Sonntag mit. Im April lag die
Steigerung bei 4,9 Prozent. Die Importe legten im Mai 12,7 Prozent
zu, nach nur 0,3 Prozent im Vormonat. Experten hatten mit 5,0
Prozent gerechnet. Der Handelsbilanzüberschuss betrug 18,7
Milliarden Dollar, die Schätzungen lagen bei 16,2 Milliarden
Dollar.
Doch es gibt auch schlechte Nachrichten: Die chinesische Industrieproduktion konnte zum zweiten Mal in Folge nicht über zehn Prozent wachsen, was zuvor fast drei Jahre lang nicht mehr vorgekommen war. Auch der Einzelhandelsumsatz sank zum zweiten Mal in Folge.
