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Rafael beendet Gladbachs Pokal-Träume

Borussia Mönchengladbach ist am Mittwochabend in der zweiten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Gegen Fortuna Düsseldorf unterlag das Team von Trainer Lucien Favre 0:1 nach Verlängerung.


Borussia Mönchengladbach ist am Mittwochabend in der zweiten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Gegen Fortuna Düsseldorf unterlag das Team von Trainer Lucien Favre 0:1 nach Verlängerung.

In der ausverkauften Esprit-Arena sahen die 52.500 Zuschauer eine Anfangsphase, in der die Fohlenelf die klar überlegende Mannschaft war.

In der zehnten Minute steckte Patrick Herrmann, der wieder als hängende Spitze zum Einsatz kam, Igor de Camargo steil. Doch der Angreifer - bedrängt von einem Fortuna-Verteidiger - verfehlte das Gehäuse der Gastgeber aus 16 Metern knapp. Kurz darauf prüfte Thorben Marx Giefer mit einem Distanzschuss (16.). Die größte Chance in Durchgang eins hatte Herrmann, der sich im Zweikampf stark gegen Juanan und Levels durchsetzte und aus kurzer Distanz am Schlussmann der Fortuna scheiterte (21.).

Nach rund 25 Minuten trugen dann auch die Gastgeber aus Düsseldorf zu einer unterhaltsamen und temporeichen Begegnung bei. Zunächst schoss Oliver Fink über das Tor von Marc-André ter Stegen, der sich bis dahin lediglich durch abgefangene Flanken auszeichnen konnte. Wenig später beförderte Andreas Lambertz eine Flanke von Robbie Kruse aufs Tornetz (35.). Einen Fernschuss von Kruse parierte ter Stegen souverän (42.). Es blieb beim 0:0.

In den zweiten Durchgang starteten beide Teams verhaltener als in Halbzeit eins. Große Torraumszenen blieben zunächst Mangelware. Ein Schussversuch von Marx flog deutlich drüber (52.). Auf der Gegenseite musste ter Stegen nicht eingreifen, als ein Ball von Fink über das Tor segelte (58.).

Doch zu selten gelangen der Fohlenelf zu diesem Zeitpunkt die flüssigen Kombinationen aus der ersten Hälfte, so dass sich Favre in der 71. Minute veranlasst sah, zu reagieren. Für Marx kam Granit Xhaka, für de Camargo übernahm Mike Hanke die Rolle als Stürmer.

Die größte Chance der Partie vereitelte jedoch ter Stegen: Nach einem Foul an Kruse von Arango, der im eigenen Strafraum zuvor unglücklich ausgerutscht war, entschied Schiedsrichter Knut Kircher auf Strafstoß. Doch der Nationaltorwart parierte den Flachschuss ins rechte Eck (84.). Torlos ging es in die Verlängerung.

Gleich zu Beginn der ersten Hälfte der Verlängerung stand die VfL-Defensive wieder im Mittelpunkt. Eine verunglückte Abwehr von Stranzl prallte vom Pfosten ins Toraus (91.). Sechs Minuten später hatte die Fohlenelf dann allerdings das Nachsehen. Im Strafraum nahm der eingewechselte Nando Rafael ein Zuspiel von Kruse an, setzte sich im Zweikampf durch und überwand ter Stegen zum 1:0 für Düsseldorf (97.). Doch Borussia steckte nicht auf und startete die Schlussoffensive. Hanke scheiterte mit einem Kopfball an Giefer (104.).

Im zweiten Durchgang der Verlängerung parierte Giefer einen Schuss von Mlapa ab (107.). Zwei Minuten später blieb Hankes mit seinem Kopfball wieder erfolglos (109.) In der 113. Minute zeigte Schiedsrichter Kircher nach einem Zweikampf zwischen Nordtveit und van den Bergh nicht auf den Elfmeterpunkt. Nach 120 Minuten pfiff der Unparteiische die Begegnung ab und begrub die Hoffnungen der Borussen auf das DFB-Pokal-Achtelfinale.


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