Besucher in Kino oder Arena Kreis Düren vielleicht wieder möglich

Die Kommunen für das Corona-Modellprojekt in NRW stehen fest: Und auch der Kreis Düren ist dabei. Das Projekt startet gestaffelt. Unser Kreis kann in der zweiten Gruppe ab dem 26. April in das Projekt einsteigen. Voraussetzung hierfür ist, dass die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt.

© Joseph Mucira

Mit digitaler Unterstützung und konsequenter Nachverfolgung und Testung sollen dann wieder mehr soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aktivitäten entlang der Rur ermöglicht werden. Zum Beispiel muss eine Corona-Registrierungs-App genutzt werden. Liegt die Inzidenz während des Projekts länger als 7 Tage in Folge wieder über der Marke von 100 wird das Projekt abgebrochen – es sei denn, der Kreis kann begründen, dass der Anstieg nicht mit dem Modellprojekt zusammenhängt.

Der Kreis Düren kann sich vorstellen, dass mit einem negativen Schnelltest wieder Besucher in die Arena Kreis Düren oder ins Dürener Kino dürfen. Auch eine begrenzte Öffnung des Ferienparks in Heimbach wird angedacht. Für Simonskall ist ein Tages-Pass geplant – mit einem negativen Schnelltest könnten dort Freizeitangebote und Außengastronomie genutzt werden. Das Gesundheitsamt ist u.a. an die Luca-App angebunden. Das große Angebot an Bürgertests und die hohe Impfquote im Kreis Düren konnte das Land NRW offenbar überzeugen. In der Region dürfen auch Köln und Mönchengladbach bei dem Modellprojekt mitmachen. Anhand der wissenschaftlichen Erkenntnisse soll dann später entschieden werden, ob Lockerungen flächendeckend umgesetzt werden können.