Bienenvölker haben es schwer

Die Amerikanische Faulbrut bedroht weiterhin die Honigbienen bei uns an der Rur. Die Sperrbezirke in Kreuzau und Derichsweiler haben sich nochmal ausgeweitet, heißt es von den Imkern.

© Theresa Salentin

Betroffene Bienenvölker müssen aber nicht zwangsläufig sterben, sagt Berufsimker Marc Schmutzler. In einem Bienen-Gesundheits-Mobil vom Kreis Düren können Imker ihre Bienenvölker sanieren. Das Kreisveterinäramt ruft alle Imker auf, sich zu melden. Jeder noch so kleine Bienenstand müsse auf die Faulbrut untersucht werden. 

Viele Honigbienen im Kreis Düren haben den Winter nicht überlebt. Die Imker bei uns sprechen von hohen Verlusten. Ein Grund dafür war das schon früh warme Wetter und die anschließende Kältewelle. Davon hat auch ein Bienen-Schädling profitiert: Die Varoa-Milbe, die sich von der Brut der Bienen ernährt. Die bekommen dann keinen Nachwuchs mehr und das Volk stirbt. Hoffnung gibt es aber noch – darüber entscheidet das Wetter in den kommenden Wochen.

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