Dioxin-Entwarnung für viele Gärten der Gemeinde Inden

Auf 176 Grundstücken im Kreis Düren kann das Umweltamt eine Gefahr durch Schwermetalle im Boden nicht ganz ausschließen. Hobby-Gärtner sollten hier weiterhin aufpassen. Die Bodenproben sind ausgewertet. Rund 260 Anwohner aus Inden-Frenz, Lamersdorf, Inden-Altdorf und Kirchberg bekommen jetzt Post mit den Ergebnissen.

© Theresa Salentin

Die betroffenen Anwohner haben Fachleute für die Proben in ihre Gärten gelassen. Einige wollten das nicht. Spielplätze in den betroffen Orten waren zeitweise gesperrt. Viele Anwohner dürfen bestimmte Gemüsesorten weiterhin nicht anbauen. Wer Schwermetalle im Boden hat, bekommt Empfehlungen für die Gartennutzung vom Kreis. Bei einer einzigen Bodenprobe war der Dioxin-Wert höher als es die Schutzverordnung erlaubt. Kinder dürfen in diesem Garten nicht spielen. Vor allem in Böden in Frenz und Kirchberg sollten die betroffenen Anwohner Handschuhe bei der Gartenarbeit tragen und vermeiden, dass Staub aufgewirbelt wird.

Die Stoffe könnten früher durch alte Industrie-Anlagen in den Boden gelangt sein, vermutet der Kreis. 86 Grundstückseigentümer im früheren Überschwemmungsbereich der Inde müssen sich jetzt keine Sorgen mehr machen.

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