Gemeinsame Resolution gegen belgische Atommüll-Pläne

Die Attraktivität der Eifel-Ardennen-Landschaft ist erheblich bedroht. Das befürchten zahlreiche Bürgermeister und Landräte in der Region. Sie haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet und der belgischen Regierung geschickt.

Hintergrund sind Überlegungen in Belgien, in der Nähe des Hohen Venns ein Atommüllendlager zu bauen. Neben Landrat Spelthahn, haben auch die Bürgermeister aus Hürtgenwald und Heimbach die Erklärung unterschrieben.

Am Samstag soll das öffentliche Beteiligungsverfahren enden. In Zeiten der Corona-Pandemie sei das ein nicht nachvollziehbares Vorgehen, sagen die Unterzeichner. Eine ordnungsgemäße öffentliche Anhörung sei so kaum möglich. Die Unterzeichner bitten die belgische Regierung, von ihren Plänen Abstand zu nehmen.

Die Resolution bekommt dabei auch Unterstützung aus Düsseldorf. Der CDU-Landtagsabgeordnete Nolten aus Kreuzau kritisiert, so ein Endlager würde die Ängste der Menschen verstärken und mühsam aufgebautes Vertrauen zerstören. Seit Jahren lebten die Menschen der Region mit der Angst vor einen Zwischenfall im Atomkraftwerk Tihange, sagt Nolten.

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