Jülicher berechnen Verlauf

Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich haben zwei Modellrechnungen zum Weihnachtseffekt von Corona gemacht.

© Daniel Dähling

Zusammen mit Kollegen aus Frankfurt wollten die Jülicher berechnen, wie sich Kontakte an Weihnachten auf die Entwicklung der Fallzahlen auswirken.

Im besten Fall bleiben demnach die Kontakte konstant – fehlende berufliche Kontakte werden durch familiäre Kontakte ersetzt. Im Januar könnten die Fallzahlen dann wieder auf ähnliche Werte wie im Oktober steigen. Im schlimmsten Fall könne jeder von uns über Weihnachten und Silvester rund 50 Prozent mehr Kontakte haben, so die Forscher. Dann müsste man bundesweit täglich mit 25.000 Neuinfektionen im Januar rechnen. Bei der Berechnung des Weihnachtseffektes gibt es auch Unsicherheiten – Erfahrungswerte fehlen weitgehend.  

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