Politik sieht Chancen für Projekt im Tagebauloch

Die Idee eines schwimmenden Mega-Solarparks im Tagebau Hambach beschäftigt jetzt die Bundespolitik. Es müssen allerdings noch viele Fragen geklärt werden.

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Das hat der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium und Dürener Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel im Radio-Rur-Interview gesagt. Er sieht Chancen für das Projekt. Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Technik müssten jetzt von dem Unternehmen beantwortet werden, so Rachel. Der Kreis Düren solle auf jeden Fall Energie-Region bleiben - da werde auch die Photovoltaik wieder eine Rolle spielen, meint der Bundespolitiker.

Das Schweizer Unternehmen Meyer Burger hatte die Idee Anfang Mai exklusiv bei Radio Rur vorgestellt. Der schwimmende Solarpark könnte für tausende Arbeitsplätze sorgen und die Leistung mehrerer Braunkohlekraftwerke im Rheinischen Revier ersetzen. Wissenschaftler aus dem Forschungszentrum Jülich rechnen damit, dass solche Solarparks in zehn Jahren technischer Standard sind.


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