Schon wieder Brandstiftung im Grüngürtel?

Im Dürener Grüngürtel hat es in der Nacht zum Mittwoch wieder gebrannt. Gleich zweimal kurz hintereinander. Die Dürener Polizei hat einen tatverdächtigen Mann in Nähe der Brandorte festgenommen. Der 29-jährige Dürener soll am Mittwoch noch verhört und der Kripo übergeben werden. Die Polizei prüft aktuell, ob es einen Zusammenhang zu den Bränden im Herbst gibt.


© Das Feuer in der Blücherstraße im Herbst 2019. Foto: Feuerwehr Düren

Gegen 00:30 Uhr meldeten Anwohner ein brennendes Auto an der Brückenstraße in Düren. Das Feuer hat nach ersten Informationen der Polizei auch einen erheblichen Schaden an einem Gebäude hinterlassen. Unter anderem viel Ruß in einem Wollgeschäft. Eine halbe Stunde nach dem ersten Feuer brannte eine Gartenlaube an der Werderstraße. Der festgenommene Mann steht unter Verdacht, die Brände gelegt zu haben.

Seit Oktober beschäftigten Brände im Grüngürtel immer wieder die Polizei. Mülltonnen brannten beispielweise kurz hintereinander in unterschiedlichen Straßen. An der Blücherstraße brannte nachts Wärmedämmung, die vor einem Haus gelagert war. 14 Menschen mussten damals ihre Wohnungen verlassen, weil das Feuer auf eine Wohnung übergriff. Ein Bewohner kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Ob die neuen Brände mit den Bränden im letzten Jahr zusammenhängen, ist noch nicht klar. Die Polizei will das jetzt prüfen.

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