Unternehmen rechnen mit Verlusten

Die Stimmung bei den Unternehmen in der Region ist wie erwartet schlecht. Drei von vier Unternehmen in Düren, Aachen und Euskirchen rechnen noch dieses Jahr mit deutlichen Verlusten.

Den Arbeitsmarkt hat es aber nicht ganz so schlimm getroffen. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt seien bislang noch moderat – das sagt Michael Mayer, der Geschäftsführer der IHK Aachen. Die Sofortmaßnahmen und das erweiterte Kurzarbeitergeld hätten die Krise abgefedert. 44 % der Unternehmen in der Region haben Kurzarbeit angemeldet, viele wollen an Investitionen sparen und einige rechnen damit, dass sie die Zahl der Ausbildungsplätze in ihrem Unternehmen reduzieren werden. Die meisten Unternehmen bei uns rechnen mit weiteren Verlusten dieses Jahr. Am besten ist die Geschäftslage noch im Handel und im Baugewerbe.  

IHK und Agentur für Arbeit setzen auf Weiterbildung

Die IHK Aachen und die Arbeitsagentur Aachen Düren setzen sich für Weiterbildungsprogramme ein. Das Angebot soll vor allem für Beschäftigte interessant werden, die gerade in Kurzarbeit sind. Sie könnten sich zur Fachkraft ausbilden lassen.

Aufträge bleiben aus – die Kunden sind zurückhaltend. Viele Unternehmen mussten nach Ausbruch der Corona Pandemie ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Die sollen die Zeit jetzt optimal nutzen. Die IHK Aachen bietet für sie eine modulare Teilqualifizierung an. Nach und nach können so alle Kompetenzen eines Berufsbildes erworben werden. Am Ende gibt es ein IHK Zertifikat und die Möglichkeit eine Prüfung abzulegen. So könne auch dem Fachkräftemangel entgegen gewirkt werden, heißt es.

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