Weniger Geld in Freibad-Kasse

Das mäßige Sommerwetter und die Corona-Pandemie machen dem Freibad in Jülich zu schaffen. Die Stadtwerke Jülich rechnen als Betreiber in diesem Jahr mit 50 Prozent weniger Einnahmen.

Das Freibad ist unter strengen Hygienemaßnahmen geöffnet – das Hallenbad bleibt bis Ende der Freibadsaison geschlossen. Beide Bäder bleiben für die Stadtwerke Jülich ein Zuschussgeschäft. Geld verdienen wolle man auch in anderen Geschäftsbereichen, sagt Geschäftsführer Ulf Kamburg am Radio-Rur-Mikrofon.

Die Stadtwerke Jülich haben im letzten Jahr einen Gewinn von mehr als 700.000 Euro gemacht. Das Vorjahresergebnis war dreimal höher. Der Grund: die Stadtwerke Jülich investieren erheblich in die Installation von Glasfaser-Technologie. 150 km Glasfaser seien bereits im Boden verbaut, erklärte Ulf Kamburg, Geschäftsführer der Stadtwerke Jülich. Das Projekt befinde sich noch am Stadtrand Jülichs und ist mit Gesamt-Kosten von 36 Millionen Euro aufgestellt, so Kamburg weiter. Die Stadtwerke Jülich erwarten steigende Gewinne in den nächsten Jahren. An die 4000 Wohnungen seien im Jülicher Stadtgebiet neu geplant. Strom, Glasfaseranschluss und mehr Dienstleistungen sollen zusammen kommen und für Umsatz sorgen.

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