Wildschweine im Griff?

Die Wildschwein-Population ist in den Wäldern im Kreis Düren nicht mehr so stark gewachsen wie im letzten Jahr. Grund dafür ist, dass die Jäger entlang der Rur mehr gejagt haben.

© Daniel Dähling

Mittlerweile werden die Wildschweine das ganze Jahr über gejagt, weil sie sich in den letzten Jahren stark vermehrt haben. Sie hatten besonders viel Futter weil die Bäume mehr Eicheln und Samen verloren haben – eine Stress-Reaktion auf die Trockenheit im Sommer. Die Wildschwein-Population sei jetzt immer noch groß, aber wenigstens kontrollierbar, sagt Heinz Stüttgen von der Kreisjägerschaft Düren. Das sei wichtig, weil die afrikanische Schweinepest immer noch nebenan in Belgien grassiert.

Noch ist die Krankheit kein Thema im Kreis Düren. Sollte die Schweinepest aber doch hier bei uns ausbrechen, ist die Kreisjägerschaft Düren gut vorbereitet. Wenn ein befallenes Schwein gefunden würde, lägen die Zäune für eine großräumige Sperrung des Gebiets schon bereit, sagt Heinz Stüttgen von der Kreisjägerschaft. Dann gilt auch ein sofortiges Jagdverbot.

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