WVER investiert Millionen

Der Wasserverband Eifel-Rur steckt viel Geld in sein Abwasserbeseitigungskonzept. In den nächsten Jahren sollen rund 250 Millionen Euro in Kläranlagen und Kanäle investiert werden. Mit auf der Liste stehen auch zwei Projekte im Kreis Düren,

© Radio Rur, MM

Dazu gehören Investitionen in die Kläranlage in Düren-Merken und der Bau einer neuen großen Abwasserleitung zwischen Kreuzau und der Kläranlage Düren. Das Konzept wurde noch mal verändert. An vielen Stellen sollen jetzt direkt zwei Rohre nebeneinander verlegt werden. Ursprünglich wollte man erst eine neue Leitung legen und dann die alte Leitung sanieren.

Eine andere Idee ist vom Tisch: An der Kläranlage Merken wird keine neue Klärschlammverbrennungsanlage gebaut. Gemeinsam mit weiteren Partnern sucht der Wasserverband nach einem anderen Standort im Rheinland.

Die Talsperren in der Eifel sind gut gefüllt. Die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser für die Industrie sei locker gewährleistet, sagt der Wasserverband Eifel-Rur. Regenreiche Monate und trockene Sommer wechseln sich ab. Der Klimawandel mache sich bemerkbar, so der Verband. Man müsse überlegen, wie man den Bedarf an Trinkwasser und Stauraum für den Hochwasserschutz in Zukunft in Ausgleich bekomme.Alle Talsperren werden regelmäßig renoviert. So wird zum Beispiel die Urfttalsperre im Laufe des Jahres bis auf ein Rinnsal geleert, kündigt der Verband an.

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