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Tagebau Hambach RWE reicht Hauptbetriebsplan ein

Der Energiekonzern RWE will den Braunkohle-Abbau im Tagebau Hambach und damit auch die umstrittenen Rodungen im Hambacher Forst trotz aller Proteste auch in den nächsten Jahren fortsetzen.


Der Energiekonzern hat bei der Bezirksregierung Arnsberg jetzt den Hauptbetriebsplan bis 2020 eingereicht. Für den Konzern sind die strittigen Fragen mit Hilfe eines neuen Gutachtens geklärt.

Knackpunkt waren die umstrittenen Rodungen im Hambacher Forst. Für RWE ist jetzt aber dank des neuen Fachgutachtens klar: der Hambacher Forst gehört eindeutig nicht zu den besonders schützenswerten sogenannten FFH-Gebieten. Das behauptet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND.Die Naturschützerwaren gerichtlich gegen die Rodungsarbeiten vorgegangen. Auf Vorschlag der Richter sollten deshalb neue Gutachten Klarheit bringen.

Die Arnsberger Bezirksregierung muss jetzt prüfen, ob sie die Ergebnisse der Gutachter genau so sieht wie RWE und die Rodungsarbeiten wieder zulässt.

(16.02.2018)


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