
381. Annakirmes gestartet
Die 381. Annakirmes in Düren läuft: Die Stadt Düren feiert das größte Volksfest bei uns im Kreis bis nächste Woche Sonntag. Ein Gewitter hat am Samstagnachmittag den Kirmesspaß für etwa eine Stunde getrübt. Fahrgeschäfte standen still als die Gewitterzelle mit Starkregen über den Annakirmesplatz gezogen ist.
Veröffentlicht: Montag, 29.07.2019 03:36
Der Start der Dürener Annakirmes ist am Wochenende förmlich ins Wasser gefallen. Vor allem das kräftige Gewitter am Samstagnachmittag hat dem Volksfest zugesetzt. Rund eine Stunde lang haben die meisten Fahrgeschäfte stillgestanden. Auch der viele Regen am Sonntag hat deutlich weniger Besucher auf den Kirmesplatz gelockt. Zu der Einschätzung kommt auch die Dürener Polizei. Sie spricht von einem sehr ruhigen ersten Kirmeswochenende.
Voll werden dürfte es spätestens am Dienstag. Zum Familientag locken die Fahrgeschäfte und Buden mit deutlich günstigeren Angeboten.
Was die Besucher erwartet
Zwei Achterbahnen und das Propeller-Fahrgeschäft „XXL Racer“ gehören zu den Highlights. Aber auch klassische Fahrgeschäfte rüsten nach: Ein Autoscooter bietet z.B. neue Fahrzeuge an. Mit ihnen können die Kirmesbesucher auch driften – fast wie im Hollywood-Film.
Die Kirmes beginnt am Samstag um 11 Uhr mit drei Böllerschüssen. Eine Viertelstunde lange bieten die Fahrgeschäfte dann Freifahrten an. donnerstags bis samstags ist die Sperrstunde extra spät: Erst um 2 Uhr in der Nacht endet die Annakirmes an den Tagen - ansonsten um 0:30 Uhr.
Letzter Kirmestag ist Sonntag, 4. August.
Das Sicherheitskonzept für die Kirmes habe sich bewährt, sagt die Stadt Düren und hält an ihren Maßnahmen fest: Sicherheitskräfte bewachen die Zufahrten – Besucher dürfen keine Rucksäcke oder größeren Taschen mitbringen. Sicherheitsleute sind auch auf dem Kirmesplatz unterwegs.
Was die Menschen drum herum erwartet
Autofahrer müssen sich umstellen: Seit Freitagmittag gelten die geänderten Verkehrsregeln rund um den Annakirmesplatz. Dort gilt jetzt das Tempolimit von 30 km/h. Ein Teil der Aachener Straße ist jeweils auf eine Fahrspur verengt. Das soll es für die Besucher auf dem Weg zum Kirmesplatz sicherer machen. Zusätzlich hat die Stadt damit Platz für einen Taxi-Stand an der Aachener Straße geschaffen.
Parkplätze direkt am Kirmesplatz gibt es kaum. Stressfreier ist es mit Bus und Bahn: Die Rurtalbahn hat z.B. einen eigenen Haltepunkt unmittelbar am Kirmesplatz.
Das sagt die Polizei
Während der neun Annakirmestage wird die Polizei in Düren mit Beamten mit und ohne Uniform auf dem Platz unterwegs sein. Sie wollen den Kirmesbesuchern einen möglichst sicheren Kirmesrundgang ermöglichen. Sie warnt allerdings vor Taschendieben – im Gedränge fällt es ihnen leicht Handys oder Portmonaies zu stehlen. Deshalb sollten Wertsachen aber zum Beispiel auch große Taschen und Rucksäcke nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Außerdem empfiehlt die Polizei, dass sich alle Besucher von Auseinandersetzungen fern halten.
