
Ein starkes Passwort besteht aus mindestens 8 Zeichen und Klein- und Großbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen. Die Polizei rät, sich für jeden Zugang ein starkes Passwort anzulegen. Verschiedene Passwörter lassen sich durch einfache Merksätze oder auch einen Passwortmanager gut verwalten. Die Polizei warnt: Passwörter sollten nicht per Mail oder Text-Nachricht verschickt werden. So kann ein Missbrauch der Zugänge verhindert werden.
Mehr Infos zum sicheren Passwort gibt die Polizei:
1. Ein "starkes" Passwort sollte aus mindestens 8 Zeichen bestehen und komplex sein, das heißt am besten aus einer Mischung aus Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Bitte keine bloße Zahlenfolge und keine alphabetische Buchstabenfolge!
2. Am einfachsten kann man sich Passwörter durch individuelle Passwortsätze merken. Ein Beispiel: Man nimmt sich einen Satz, den man sich leicht merken kann, übernimmt den ersten Buchstaben der einzelnen Worte. Beispiel: "Von der Polizei Aachen habe ich gelernt, dass Passwörter aus mindestens 8 Zeichen bestehen sollen!" Daraus wird dann das Passwort "VdPAhig,dPam8Zbs!"
3. Solch ein starkes Passwort sollte man sich für jeden Zugang anlegen, den man nutzt. Da man sich so aber nicht besonders viele Passwörter merken kann, benutzt man am besten einen Passwortmanager. In diesem werden alle Zugangsdaten gespeichert und es ist nur ein starkes Passwort notwendig (das sogenannte "Masterpasswort"), um den Passwortmanager zu schützen.
4. Verschicken Sie niemals Passwörter per E-Mail oder Text-Nachricht und speichern Sie die Passwörter nicht beim Log-in. Hintergrund: Wenn Ihr Gerät in die falschen Hände gerät oder gehackt wird, haben Fremde leicht Zugriff auf alle ihre Accounts.
5. Und zu guter Letzt: Ändern Sie Ihre Passwörter spätestens nach drei Monaten und überlegen Sie sich etwas Neues. Wenn Konten beispielsweise über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wurden, gerne auch häufiger!