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Aldenhoven führt Bezahlkarte für Geflüchtete ein
© www.socialcard.de / Fink & Fuchs AG
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Aldenhoven führt Bezahlkarte für Geflüchtete ein

Aldenhoven führt zum 1. August als erste Kommune im Kreis Düren die Bezahlkarte für Geflüchtete ein. Sozialleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz werden dann größtenteils auf eine sogenannte SocialCard geladen.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.07.2026 05:51

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Die Karte funktioniert ähnlich wie eine normale Bankkarte, allerdings ohne eigenes Konto. Damit können die Nutzer in Geschäften bezahlen und auch bei deutschen Händlern im Internet einkaufen. Über eine App lassen sich das Guthaben und die bisherigen Ausgaben kontrollieren. Bargeld steht nur noch begrenzt zur Verfügung. Pro Person können bis zu 50 Euro im Monat ausgezahlt werden, etwa für Einkäufe auf Flohmärkten oder an Orten, an denen keine Kartenzahlung möglich ist.

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Die Gemeinde verspricht sich von der Karte eine einfachere und sicherere Auszahlung. Gleichzeitig gibt es Kritik. Verbände befürchten Einschränkungen im Alltag und eine stärkere Kontrolle der Geflüchteten. Auch die Verwaltung muss ihre Abläufe umstellen. Nach Angaben von Bürgermeister Ralf Claßen ist das Sozialamt bereits weitgehend digitalisiert.

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