
© Radio Rur, Theresa Salentin
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Der Tagebau Hambach
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Das Verfahren wird jetzt ins Internet verlegt. Eigentlich sollten schon im Juni Fachleute der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg, Verbände und Gutachter über die RWE-Pläne reden. Das ist aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht möglich. Von Ende August an wird die sogenannte Erörterung nun vier Wochen lang online stattfinden. Zugang zum Portal haben nur die Beteiligten – wie sonst auch ist das Verfahren nicht öffentlich. Gegen die Entnahme von Grundwasser aus dem Tagebau Hambach gibt es rund 2400 Einwendungen. Am Ende muss die Bezirksregierung entscheiden, welche Auflagen sie dem Tagebaubetreiber RWE macht. Kritiker fürchten u.a. das der restliche Hambacher Forst zwar stehen bleiben könne, aber zu wenig Wasser bekomme.
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