
Blutreserven im Lendersdorfer Krankenhaus gespart
Das Sankt Augustinus Krankenhaus in Düren-Lendersdorf spart Blut. Es hat ein neues Konzept eingeführt, durch das man im Schnitt viel seltener zu Spenderblut greifen muss. Trotz steigender Operationszahlen.
Veröffentlicht: Samstag, 01.02.2020 08:04
Die Ärzte greifen häufiger zu Alternativen, statt zur Blutkonserve. Wenn größere Operationen anstehen, wird das Blut der Patienten vorher besser kontrolliert. Bei Blutarmut werden dann zum Beispiel Vitamine gegeben. Außerdem setzt das Krankenhaus so oft wie möglich einen sogenannten "cellsaver" ein, der das Blut von Patienten wieder aufbereiten, und zurückfließen lassen kann, sodass es nicht verschwendet wird. So brauchten die Ärzte bei geplanten Operationen so gut wie nie Blutkonserven. Laut Krankenhaus haben sie damit letztes Jahr ein Fünftel aller Blutkonserven gespart, im Vergleich zu 2016.