
Castor-Gutachten sorgt für Kontroverse
Der Konflikt um die geplanten Castor Transporte von Jülich nach Ahaus zieht sich weiter in die Länge. Eine Anti-Atom-Organisation hatte am Dienstag ein Gutachten vorgestellt, nachdem der Transport des Atommülls zu vermeiden wäre. Das Wirtschaftsministerium sieht das anders.
Veröffentlicht: Freitag, 16.08.2024 11:11
Weil das Zwischen-Lager in Jülich nicht erdbebensicher sei, soll der Atommüll nach Ahaus gebracht werden. Die Anti-Atom-Organisation hält das für gefährlich. Mit dem Gutachten will sie belegen, das ein Transport vermeidbar wäre. Auf Radio-Rur-Nachfrage hat das Ministerium sich dazu geäußert: Die Sachlage habe sich seit der Anordnung für die Räumung des Lagers in Jülich nicht signifikant geändert. Man halte den Transport weiterhin für notwendig, so das Ministerium weiter.