
DEHOGA fordert einheitliche Mehrwertsteuer
Die Gastronomen bei uns im Kreis machen sich für einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz stark. Das könne ein Gaststätten-Sterben verhindern und etwas für Nachhaltigkeit tun. Bislang gelten zwei Mehrwertsteuer-Sätze in den Lokalen bei uns.
Veröffentlicht: Mittwoch, 20.11.2019 09:18
19 Prozent werden fällig, wenn das Schnitzel am Tisch serviert wird – nur sieben Prozent dagegen für ein Schnitzelbrötchen auf der Hand. Wenn es ums Essen geht, müsse vorne immer eine Sieben bei der Steuer stehen, fordert der Hotel und Gaststättenverband. Das könnte vielen Lokalen auch finanziell mehr Luft verschaffen – z.B. bei gestiegenen Kosten durch den Mindestlohn.
Der Verband führt auch den Umweltschutz an: Für einen Salat auf dem Porzellanteller müsse fast dreimal mehr Steuer gezahlt werden als für den Plastik-Fertigsalat aus dem Discounter.