
Demonstrationen sind laut Coronaschutz-Verordnung im Augenblick kaum möglich. Deshalb griffen die Gastronomen zu einem Trick: Über 600 leere Stühle wurden auf dem Marktplatz aufgebaut. Darauf sitzen durfte niemand. Die leeren Stühle sollten symbolisch für die leeren Kassen stehen. Die Betriebe dürfen seit über einem Monat nicht mehr öffnen. Ein Außer-Haus-Verkauf deckt nur einen Bruchteil ihrer Kosten. Kneipen können gar nichts anbieten. Rund 40 Gastronomie-Betriebe haben sich an der Kundgebung in Düren beteiligt.
Die Dürener CDU-Fraktion will zumindest etwas helfen, sagt der Fraktionsvorsitzende Thomas Floßdorf am Radio-Rur-Mikrophon. Sie macht sich jetzt dafür stark, dass die Gebühren für eine Außengastronomie in diesem Jahr erlassen werden. Normalerweise muss für Tische und Stühle vor den Lokalen eine Gebühr an die Stadt gezahlt werden.
NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart deutet unterdessen an, dass es ab dem 4. Mai erste Lockerungen für die Gastronomie geben könnte.
