
Rund 150 Menschen in Jülich und 500 in Düren protestierten mit sogenannten Spaziergängen gegen die Coronaschutzmaßnahmen und für Grund- und Menschenrechte. Auch Befürworter der Maßnahmen waren unterwegs. In Düren waren es nach Polizeiangaben etwa 60, in Jülich rund 150. Auf beiden Seiten werden die Proteste und Kritiken stärker. Zum Beispiel hat das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt sich jetzt geäußert: Jeder dürfe eine kritische Haltung haben und auch zeigen. Allerdings seien Proteste unerträglich, die zum Beispiel das Leid von Opfern verhöhnen oder antisemitisches Gedankengut beinhalten. Deswegen plant das Bündnis für den kommenden Freitag auch eine Mahnwache. Um 18 Uhr soll es auf dem Markt in Düren losgehen.