
Den Wäldern geht es schlecht
Den Wäldern in NRW geht es schlecht. Das macht der neue Waldzustandsbericht des Landwirtschaftsministeriums deutlich. Nur rund 1/3 der Bäume landesweit sind noch gesund – das ist auch bei uns im Kreis Düren der Fall, heißt es aus dem Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde.
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.12.2022 12:58
Vor allem die Dürre und Trockenheit der letzten Jahre haben dazu beigetragen, dass die Wälder ausdünnen. Schaut man von oben auf die Flächen, sehen sie aus wie ein Schweizer Käse, heißt es vom Leiter des Regionalforstamtes Robert Jansen. Man arbeite aber an der Aufforstung der Wälder. Jede Fläche, die mal Wald war, soll auch wieder Wald werden, heißt es. Und das mit anderen Baumarten als der Fichte. Die sei im Kreis Düren teilweise komplett von der Bildfläche verschwunden. Jetzt soll auf klimaresistentere Bäume wie die Eiche, die Esskastanie oder die Baumhasel gesetzt werden.