
Der Waldbrand im Hürtgenwald - alle Infos im Ticker
Im Hürtgenwald läuft ein Großeinsatz wegen eines Waldbrandes. Es sind mindestens 300 Hektar Wald betroffen. Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, Maltesern und Bundeswehr kämpfen weiter gegen die Flammen. Hier gibt es alle Infos im Ticker!
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Das ist bisher bekannt:
- Brandfläche: Seit Donnerstagnachmittag brennt es im Hürtgenwald - mittlerweile sind mehrere Hundert Hektar Wald betroffen. Das Feuer ist mittlerweile auf 200 Metern an Gey herangerückt. Wegen der zugespitzten Lage hat der Krisenstab des Kreises Düren die Arbeit aufgenommen.
- Evakuierung: Am frühen Freitagmorgen gegen 4 Uhr hat die Feuerwehr entschieden, den Ortsteil Gey zu evakuieren. Gegen 8 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen, sie verlief problemlos. Gey bleibt weiterhin evakuiert. Für Menschen, die persönliche Hilfe benötigen, ist die Gemeinde Hürtgenwald unter 02429/3090 erreichbar.
- Löscharbeiten: Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, Maltesern und Bundeswehr kämpfen gegen die Flammen. Auch Hubschrauber sind im Einsatz. Die Bevölkerung wird weiterhin dringend gebeten, das Einsatzgebiet zu meiden und die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten.
19: 12 Waldbrand im Hürtgenwald: Aktuelle Informationen
Die Lage im Hürtgenwald bleibt weiter dynamisch. Aktuelle Informationen und Warnungen veröffentlicht der Kreis Düren fortlaufend auf seiner Homepage und im offiziellen Live-Ticker. Wir greifen wichtige Entwicklungen auch im landesweiten Programm der NRW-Lokalradios auf.
Zum Live-Ticker des Kreises Düren: https://www.kreis-dueren.de/presse/krise-feuer-in-huertgenwald_2026-08-14.php
19:07 Fünf Verletzte im Zusammenhang mit dem Brand
Fünf Menschen sind im Zusammenhang mit dem Brand verletzt worden. Eine ältere Person bekam bei der Evakuierung von Gey Herzprobleme, außerdem wurden vier Einsatzkräfte leicht verletzt. Die Bewohner von Gey dürfen vorsichtshalber weiter nicht zurück in ihre Häuser, weil ein Windwechsel die Lage wieder verschärfen könnte. Rund 400 Einsatzkräfte kämpfen auch in der Nacht weiter gegen die Flammen und versuchen vor allem, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Löschhubschrauber können erst bei Tageslicht wieder eingesetzt werden – nach Angaben der Einsatzleitung sind sie besonders wichtig, um den Brand endgültig unter Kontrolle zu bekommen.
18:55 NRWs Innenministerium übernimmt Koordination
Mittlerweile hat das Nordrhein-Westfälische Innenministerium die Koordinierung im Zusammenhang mit den Waldbränden im Bundesland übernommen. Der Brand der auch weiterhin bei Hürtgenwald läuft, könnte, laut dem Landesministerium, der größte in der Geschichte NRWs sein. Laut dem Kreis Düren werden die Bewohner von Gei heute Abend nicht in die Ortschaft zurückkehren können.
18:44 Polizei richtet Einsatzportal ein
Während die Einsatzkräfte im Hürtgenwald weiter gegen die Flammen kämpfen, ermittelt die Polizei bereits zur Brandursache. Für Hinweise hat sie jetzt ein Portal für Zeugen eingerichtet. Besonders interessiert sei man an Fotos und Videos aus dem Zeitraum, in dem der Brand entstanden ist, so die Behörde.
Das Hinweisportal findet ihr unter: https://nrw.hinweisportal.de/
18:19 Bereitschaftsplan von Einsatzkräften bis Montagmorgen durchgetaktet
Die Einsatzkräfte planen schon im Voraus für die nächsten Tage: Bis einschließlich Montagmorgen ist die Bereitschaft der Einsatzkräfte durchgetaktet, um das Feuer auch in der Nacht zu bekämpfen. Die Dunkelheit erschwert die Löscharbeiten dann zusätzlich. Löschhubschrauber können nicht mehr fliegen. Die Arbeiten finden dann vom Boden aus statt. Aktuell gibt es eine Mischung aus Boden- und Wipfelfeuern. Rund 400 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Und auch viele freiwillige Helfer unterstützen die, wo sie können – darunter auch Land- und Forstwirte.
17: 50 Kreis schaltet Hotline frei
Für besorgte Bürgerinnen und Bürger hat der Kreis Düren eine Hotline ins Leben gerufen. Die soll unter anderem die Leitstelle des Kreises entlasten. Wenn ihr also Fragen habt und es sich nicht um einen akuten Notfall handelt, ruft bitte zuerst bei der Hotline an.
Die Nummer der Hotline lautet: 02421/221011999
17: 40 Falschmeldungen zu brennenden Häusern im Netz
Laut dem Kreis kursieren im Netz Infos über mutmaßlich brennende Häuser – der Kreis betont, dass er diese Informationen NICHT bestätigen kann. Das Feuer befinde sich nach wie vor 150 bis 200 Meter von Gey entfernt. Weitere Ortschaften seien nicht betroffen.
17:14 Anwohnerinnen und Anwohner können heute Nacht nicht zurück in ihre Häuser
Wie der Kreis mitteilt, können die Anwohnerinnen und Anwohner aus Hürtgenwald-Gey heute Nacht nicht in ihre Häuser zurückkehren. Wer noch keinen Schlafplatz hat, kann die Anlaufstelle in der Förderschule Atheneé Royal aufsuchen. Außerdem weist der Kreis darauf hin, dass, entgegen einiger Meldungen im Netz, der Ortsteil Strass bislang nicht evakuiert werden musste.
17:02 Keine einzelnen Feuerwehrleute im Hürtgenwald
Um den Brand zu löschen, sind mittlerweile Einsatzkräfte aus ganz Deutschland im Einsatz. Mit vereinten Kräften und allen zur Verfügung stehenden Mitteln kämpfen sie gegen das Feuer. Nur auf eine Herangehensweise verzichtet man vor Ort – und das aus Gründen, weiß Landrat Ralf Nolten:
16:40 Laut Landesregierung größter Brand in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen
Der Waldbrand ist nach Einschätzung der NRW-Landesregierung wohl mittlerweile der größte Brand in der Geschichte des Bundeslands. Das soll laut Informationen der dpa zumindest NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen bei einem Besuch der Einsatzkräfte gesagt haben.
16:19 Der Wind bleibt ein entscheidender Faktor
Der Waldbrand bleibt dynamisch. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, brennt jetzt auch eine Waldfläche oberhalb von Gey. Auch ein Waldstück in Richtung des alten Munitionsdepots bei Gürzenich stehe in Flammen. Bis zu 500 Feuerwehrleute versuchen, der neuen Lage Herr zu werden. Auch ein Waldstück in Richtung des alten Munitionsdepots bei Gürzenich steht in Flammen. Auch zwei Helikopter der Bundeswehr beteiligen sich an den Löscharbeiten. Der Wind bleibt ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung des Feuers, sagt auch Landrat Ralf Nolten.
15:05 Uhr: Fliegerhorst Nörvenich unterstützt Brandbekämpfung
Der Fliegerhorst in Nörvenich unterstützt auch am Wochenende die Bekämpfung des Waldbrandes bei Hürtgenwald. Dazu wird der Fliegerhorst auch am Wochenende geöffnet. Die eingesetzten Hubschrauber können hier tanken und bekommen auch technische Unterstützung. Das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ setzt auch zusätzliches Personal für den Flugbetrieb ein.
13:35 Uhr: Online-Formular für Spontanhilfe
Der Kreis Düren hat für Spontanhilfe ein Formular auf seiner Webseite eingerichtet. Wer Hilfe sucht oder Hilfe anbietet, kann sich HIER registrieren. Hier werden alle Angebote gebündelt und koordiniert.
13:15 Uhr: Haustierstelle in Sekundarschule in Hürtgenwald
Wer aus Gey evakuiert wurde, aber noch Haustiere zu Hause kann, kann sich jetzt an eine Art Haustierstelle wenden. Die befindet sich in der Sekundarschule in Hürtgenwald. Hier können die Haustürschlüssel abgegeben werden, dann holen Einsatzkräfte die Tiere aus dem Haus. Wer kann, sollte eine Transportbox mitbringen oder Bescheid sagen, wo eine im Haus steht. Infos gibt es unter der Telefonnummer 02429 / 3090.
12:43 Uhr: Spezialfahrzeug "Fire Fighter" im Einsatz
Bei der Bekämpfung des Feuers ist jetzt auch ein Spezialfahrzeug des Landesbetriebs Wald und Holz im Einsatz. Der "Fire Fighter" helfe bei den Löscharbeiten, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Das Spezialfahrzeug kann sich mit 10.000 Litern Löschwasser den Weg auch durch schwieriges Gelände bahnen, dazu gehören zum Beispiel auch steile Hänge.
11:54 Uhr: Feuerwehr zündet Gegenfeuer
Beim Großbrand im Hürtgenwald greifen die Einsatzkräfte zu einer weiteren Maßnahme, um die Flammen einzudämmen: Vor dem Ortsrand von Gey wurde ein kontrolliertes Gegenfeuer entzündet. Damit soll dem eigentlichen Brand gezielt brennbares Material entzogen werden. Das Feuer soll dadurch möglichst ins Leere laufen und an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden. Weitere Unterstützung kommt heute aus Aachen. Mitarbeiter des Aachener Forstamts machen sich mit Forstgerät auf den Weg in den Kreis Düren. Im Rahmen der Amtshilfe sollen sie vor allem dabei helfen, Schneisen in den Wald zu schlagen, um die Ausbreitung des Brandes zu begrenzen.
10:49 Uhr: Bundeswehr verstärkt Löscharbeiten
Die Bundeswehr unterstützt die Brandbekämpfung inzwischen auch mit zwei NH90-Hubschraubern. Die Maschinen sind mit faltbaren Löschwasser-Außenlastbehältern ausgestattet und können jeweils rund 2.000 Liter Wasser aufnehmen. Auch am Boden unterstützt die Bundeswehr die Feuerwehr mit zwei Bergepanzern "Büffel".
10:38 Uhr: Feuer nur noch 200 Meter von Gey entfernt
Nach aktuellen Angaben der Feuerwehr ist das Feuer inzwischen nur noch 200 Meter vom Ortsrand von Gey entfernt.Sorgen bereitet den Einsatzkräften weiterhin die Wetterentwicklung. Feuerwehrsprecher Peter Berndgen verweist auf mögliche Bedingungen von rund 30 Grad, 30 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit und 30 Prozent Luftfeuchtigkeit. Mehrere von der Feuerwehr ausgewertete Wettersimulationen gehen zudem von wechselnden Windrichtungen aus. Das könnte die Brandbekämpfung zusätzlich erschweren.
10:30 Uhr: Zusätzliche Möglichkeiten beim Löschwasser
Bei der Versorgung mit Löschwasser gibt es inzwischen zusätzliche Möglichkeiten. Der Feuerwehr liegt nach eigenen Angaben die Erlaubnis vor, Wasser aus allen Talsperren der Eifel sowie aus dem Badesee Düren zu entnehmen. Aktuell nehmen die Hubschrauber ihr Wasser allerdings weiterhin in Großhau auf. Damit sollen möglichst kurze Wege und eine hohe Schlagkraft bei den Löscharbeiten gewährleistet werden. Nach Angaben der Feuerwehr ist die Wasserversorgung derzeit stabil. Einen wichtigen Beitrag leisten auch Landwirte, die mit Wassertanks im Einsatz sind. Und auch Wasserwerfer der Polizei sind am Rennweg im Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr wird zudem mit weiterer Luftunterstützung gerechnet. Im Gespräch sind zwei möglicherweise drei weitere Hubschrauber. Darunter sollen auch zwei schwere Hubschrauber der Bundeswehr sein, die jeweils bis zu 2.000 Liter Wasser aufnehmen können. Der derzeit eingesetzte Polizeihubschrauber kann rund 800 Liter aufnehmen.
10:14 Uhr: Rauch zieht bis Düren
Der massive Waldbrand im Hürtgenwald sorgt inzwischen auch in Teilen der Stadt Düren für Rauch und Geruchsbelästigung. Über die Warn-App NINA wird aktuell vor Rauchniederschlag und möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen gewarnt. Betroffen sind nach Angaben der Warnmeldung die Dürener Stadtteile Gürzenich, Derichsweiler, Rölsdorf, Birgel und Berzbuir. Die Bevölkerung in den betroffenen Bereichen wird aufgefordert, sofort geschlossene Räume aufzusuchen. Fenster und Türen sollen vorsorglich geschlossen bleiben. Außerdem sollen Klima- und Lüftungsanlagen abgeschaltet werden. Die Behörden bitten darum, das Radio eingeschaltet zu lassen und auf weitere Durchsagen zu achten. Bei Bedarf sollen auch Nachbarn informiert werden.
10:11 Uhr: Polizei unterstützt mit Wasserwerfern und Hubschraubern
Der Polizeieinsatz rund um den Waldbrand im Hürtgenwald wird deutlich verstärkt. Ein Einsatzstab der Polizei Köln koordiniert seit den frühen Morgenstunden die polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit den Löscharbeiten und der erforderlichen Evakuierung von Ortschaften. Nach Angaben des NRW-Innenministeriums sind aktuell schon fünf Hubschrauber im Hürtgenwald im Einsatz - darunter Hubschrauber der NRW- und der Bundespolizei. Außerdem sind vier NRW-Wasserwerfer mit je zehntausend Litern Fassungsvermögen auf dem Weg zum Einsatzort. Für Verkehrs- und Absperrmaßnahmen stehen zudem zwei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei zur Verfügung. Die Polizei appelliert erneut an die Bevölkerung, das Brandgebiet zu verlassen und es anschließend großräumig zu meiden. Schaulustige können die Einsatzmaßnahmen behindern und sich selbst in Gefahr bringen.
09:55 Uhr: A4-Ausfahrten Düren und Langerwehe gesperrt
Die A4-Ausfahren Düren und Langerwehe sind ab sofort gesperrt. Wegen des Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald werden die Ausfahrten als Rettungszufahrten für die Einsatzkräfte benötigt. Wie lange die Sperrung andauert, ist noch unklar. Sowohl die A4 zwischen Düren und Langerwehe als auch die Auffahrten auf die A4 in den Anschlussstellen Düren und Langerwehe sind aber weiter geöffnet.
09:50 Uhr: Landrat: Es kommt auf die nächsten Stunden an
Laut Landrat Ralf Nolten sind die nächsten Stunden bei der Bekämpfung des Waldbrandes entscheidend: es komme darauf an, dass die Einsatzkräfte die Hauptglutnester erkennen und auch ablöschen können. Denn im Laufe des Nachmittags sei wegen der steigenden Temperaturen mit einer Thermik zu rechnen, die die Feuer wieder anfachen könne.
09:25: Munition in Boden erschwert Löscharbeiten
Die Bekämpfung des Feuers am Boden wird laut dem Sprecher der Feuerwehr im Kreis Düren aktuell dadurch erschwert, dass der Boden stark von Weltkriegsmunition belastet ist. In der Nacht war auf der Fläche bereits Munition hochgegangen, es waren wohl Explosionen zu hören.
09:10 Uhr: Gemeinde Hürtgenwald sucht Grubber
Die Gemeinde Hürtgenwald bittet insbesondere Landwirte darum, Grubber für die Arbeiten vor Ort zur Verfügung zu stellen. Wer entsprechende Unterstützung anbieten kann, soll sich bei der Gemeinde Hürtgenwald unter 02429/3090 melden.
08:55 Uhr: Neue Unterkunft für Evakuierte - weitere Evakuierung nicht geplant
Der Ortsteil Gey bleibt evakuiert. Die bisherige Anlaufstelle in Straß muss verlegt werden, weil sich das Feuer in Richtung Straß bewegt hat. Eine neue Unterkunft für Menschen, die Gey verlassen mussten, befindet sich in der Athene-Förderschule in Düren. Eine weitere Evakuierung von Ortsteilen der Gemeinde Hürtgenwald ist derzeit nicht geplant. Bürgermeister Stephan Cranen erklärte, die Rauchentwicklung werde genau beobachtet. Sollte sich die Lage verändern, könne schnell reagiert werden.
08:10 Uhr: Evakuierung in Gey ist abgeschlossen
Die Evakuierung in Gey ist abgeschlossen. Laut einer Sprecherin des Kreises Düren haben alle rund 1.800 Bewohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Evakuierung lief problemlos.
07:45 Uhr: Unterstützung kommt aus ganz NRW nach Hürtgenwald
Aus ganz NRW kommen Einsatzkräfte zur Unterstützung der Löscharbeiten nach Hürtgenwald: Feuerwehrleute aus der Region unterstützen die Löscharbeiten. Aus dem Kreis Euskirchen ist ein großes Löschfahrzeug vor Ort und aus Zülpich hat sich eine Einsatzeinheit des Roten Kreuzes zur Betreuung von Menschen auf den Weg gemacht. Außerdem ist die Bundeswehr mit zwei Pionierpanzern im Einsatz. Die Fahrzeuge sind in der Nähe des Ortsteils Gey auf dem Weg zum Brandgebiet.
07:00 Uhr: Brandfläche mittlerweile 300 Hektar groß - 250 Einsatzkräfte vor Ort
Nach neuen Erkenntnissen brennt im Hürtgenwald mittlerweile eine Fläche von rund 300 Hektar, umgerechnet sind das mehr als 400 Fußballfelder. Inzwischen hat das Feuer nach Angaben aus der Einsatzleitung die Kuppel des Zeppbusches erreicht. Aktuell sind rund 250 Einsatzkräfte im Einsatz, die Zahl der Einsatzkräfte wird jetzt aber aufgestockt. Auch der Rettungshubschrauber ist angefordert, der musste in der Nacht aussetzen. Der Bevölkerungsschutz des Kreises Düren bittet alle Betroffenen, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen. Wenn ihr persönliche Hilfe wegen der Lage braucht, ruft die 02429 / 3090 an.
06:50 Uhr: Auch Rurtalbus betroffen
Wegen der Evakuierungsmaßnahmen fallen heute im gesamten Kreis Buslinien der Rurtalbus GmbH aus. Laut einem Sprecher werden die Busse für die Evakuierung in Gey gebraucht.
04:01 Uhr: Evakuierung in Gey angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hürtgenwald muss der Ortsteil Gey evakuiert werden. Rund 1.800 Menschen müssen aus ihren Häusern und Wohnung raus. Weil sich das Feuer auf Gey zubewegt, ist der Ortsteil ist sofort zu evakuieren. Als Anlaufstelle wird die Grundschule in Straß eingerichtet. Anwohner sollen nur das Nötigste mitnehmen und Mund und Nase mit einem Atemschutz wie einem Stofftuch oder Kleidungsstück bedecken.


