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Der Waldbrand im Hürtgenwald - alle Infos im Ticker
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Der Waldbrand im Hürtgenwald - alle Infos im Ticker

Im Hürtgenwald läuft seit Donnerstagnachmittag ein Großeinsatz wegen eines großflächigen Waldbrandes. Rund 300 Hektar Wald sind betroffen. Rund 1.400 Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen die Flammen, unterstützt von bis zu elf Hubschraubern und vier Bergepanzern der Bundeswehr. Gey bleibt weiterhin evakuiert. Hier gibt es alle wichtigen Informationen und Updates im Ticker.

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Aktueller Stand zum Waldbrand im Hürtgenwald:

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  • Brandfläche: Seit Donnerstagnachmittag brennt es im Hürtgenwald. Nach aktuellem Stand sind rund 300 Hektar Wald betroffen – das entspricht etwa 420 Fußballfeldern. Die Brandlage ist derzeit statisch, der Brandherd hat sich in der Nacht nicht weiter vergrößert.

  • Evakuierung: Gey wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 4 Uhr evakuiert. Rund 1.800 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Evakuierung verlief nach Angaben der Behörden problemlos. Gey bleibt weiterhin evakuiert, eine Rückkehr der Bewohner ist derzeit nicht möglich. Für persönliche Hilfe ist die Gemeinde Hürtgenwald unter 02429/3090 erreichbar. Eine Notunterkunft für Betroffene befindet sich in der Förderschule Athénée Royal, Rudolf-Diesel-Straße 19 in Düren.

  • Löscharbeiten: Rund 1.400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW, DRK, Maltesern und weiteren Organisationen sind inzwischen im Einsatz. Unterstützt werden sie aus der Luft von bis zu zehn beziehungsweise elf Hubschraubern von Bundespolizei, Landespolizei und Bundeswehr. Außerdem sind mittlerweile vier Bergepanzer der Bundeswehr im Einsatz, um Schneisen in den Wald zu schlagen.

  • Wasserversorgung: Die enorme Menge an benötigtem Löschwasser ist eine besondere Herausforderung. Seit Freitag wird zusätzlich Wasser aus Richtung Düren nach Gey gepumpt. An der Dürener Straße entstehen große Wasserbecken, die auch von den Löschhubschraubern genutzt werden können. Die Bevölkerung in Vossenack, Hürtgen, Kleinhau, Großhau und Simonskall wird deshalb dringend gebeten, sparsam mit Wasser umzugehen.

  • Wetter: Die Bedingungen bleiben schwierig. Für heute werden Temperaturen bis 34 Grad, zunehmender und böiger Wind sowie eine Drehung der Windrichtung erwartet. Flächendeckender Regen ist nicht in Sicht. Einzelne Gewitter mit möglichen Sturmböen können die Lage zusätzlich verschärfen.
  • Gefahrenlage: Die Einsatzkräfte arbeiten sich weiter in Richtung Brandzentrum vor. Teile des Einsatzgebietes liegen auf Munitionsverdachtsflächen. Im Hürtgenwald befinden sich noch Relikte und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg.

  • Verkehr: Die B399 ist ab der Kreuzung mit der L11 gesperrt. Auch die A4-Ausfahrten Düren und Langerwehe sind gesperrt und werden als Rettungszufahrten genutzt. Die Auffahrten auf die A4 sind frei. Das Einsatzgebiet soll unbedingt gemieden und die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freigehalten werden.

  • Haustiere: Im Zuge der Evakuierung wurden auch Haustiere aus Gey gerettet. Tiere, die zuvor bei der Gemeinde gemeldet wurden, können von ihren Besitzerinnen und Besitzern am Rathaus in Kleinhau abgeholt werden. Bei Fragen zur Tierrettung: 02429/3090.

  • Brandursache: Die Ursache des Waldbrandes ist weiterhin unklar. Die Polizei Köln prüft derzeit eingehende Hinweise über ein eingerichtetes Hinweisportal.
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18: 18 Waldbrand im Hürtgenwald: Aktuelle Informationen

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Aktuelle Informationen und Warnungen veröffentlicht der Kreis Düren fortlaufend auf seiner Homepage und im offiziellen Live-Ticker. Wir greifen wichtige Entwicklungen auch im landesweiten Programm der NRW-Lokalradios auf.

Zum Live-Ticker des Kreises Düren: https://www.kreis-dueren.de/presse/krise-feuer-in-huertgenwald_2026-08-14.php

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12:28 Tiere aus Gey gerettet

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Der Waldbrand im Hürtgenwald - alle Infos im Ticker
© Viki Lohner/ Radio Rur
Aus Gey evakuierte Hühner
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Im Zuge der Evakuierung von Gey sind auch Haustiere aus dem betroffenen Gebiet gerettet worden. Die Gemeinde Hürtgenwald hatte zuvor Informationen darüber erhalten, wo sich Tiere im Evakuierungsgebiet befinden.

Die Tiere wurden inzwischen aus Gey geholt und können von ihren Besitzerinnen und Besitzern am Rathaus in Kleinhau abgeholt werden.

Wer Fragen zur Tierrettung hat oder weitere Hilfe benötigt, kann sich an die Gemeinde Hürtgenwald unter 02429/3090 wenden.

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10:59 Brandlage am Samstagmorgen statisch

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Der Waldbrand im Hürtgenwald - alle Infos im Ticker
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Der Großbrand im Hürtgenwald ist am Samstagmorgen weiterhin nicht unter Kontrolle. Nach Angaben des Kreises Düren hat sich der Brandherd in der Nacht nicht weiter vergrößert, die Brandlage wird derzeit als statisch bezeichnet. Landrat Ralf Nolten spricht von einer vergleichsweise guten Nacht und deutlichen Fortschritten bei der Brandbekämpfung.

Rund 1.400 Einsatzkräfte sind inzwischen vor Ort. Die Bundeswehr hat in der Nacht weitere Schneisen in den Wald geschlagen. Mittlerweile sind vier Bergepanzer im Einsatz. Auch die Löschhubschrauber sind seit dem Morgen wieder in der Luft. Insgesamt stehen nach Angaben des Kreises zehn Hubschrauber von Bundespolizei, Landespolizei und Bundeswehr zur Verfügung.

Gey bleibt aus Sicherheitsgründen weiterhin evakuiert. Die Bewohnerinnen und Bewohner können zunächst nicht in ihre Häuser zurückkehren.

Die Wetterbedingungen bleiben eine Herausforderung. Im Laufe des Tages soll der Wind zunehmen und auf Nordwest drehen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet Temperaturen von bis zu 34 Grad. Flächendeckender Regen ist nicht in Sicht. Am Nachmittag sind vereinzelt Gewitter möglich, dabei können auch Sturmböen auftreten.

Auch die Wasserversorgung bleibt ein wichtiges Thema. Für die Löscharbeiten werden große Mengen Wasser benötigt. Deshalb werden die Menschen in Vossenack, Hürtgen, Kleinhau, Großhau und Simonskall gebeten, sparsam mit Wasser umzugehen. Über Leitungen wird zusätzlich Wasser aus Richtung Düren nach Gey transportiert. Bis zu 350 Kubikmeter pro Stunde können darüber zur Verfügung gestellt werden.

Zur Brandursache gibt es weiterhin keine Erkenntnisse. Die Polizei Köln kann dazu derzeit noch keine Auskunft geben. Über ein freigeschaltetes Hinweisportal eingehende Hinweise werden aktuell von einem dafür eingesetzten Team geprüft.

Für persönliche Anliegen ist die Gemeinde Hürtgenwald unter 02429/3090 erreichbar. Der Kreis Düren hat außerdem eine Hotline unter 02421/221011999 eingerichtet. Sie ist am Samstag und Sonntag jeweils von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

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19:32 So kommt ihr an eure Medikamente

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Falls ihr eure Medikamente in euren Wohnungen oder Häusern in Gey vergessen habt, könnt ihr zur Förderschule Athenée Royal nach Düren fahren, Rudolf-Diesel-Straße 19, und euch dort melden. Boten der Hilfsdienste werden die dann aufnehmen und mit euch bei Bedarf in eure Wohnung/ Haus fahren. WICHTIG: Schlüssel dabei haben.

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19:07 Fünf Verletzte im Zusammenhang mit dem Brand

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Fünf Menschen sind im Zusammenhang mit dem Brand verletzt worden. Eine ältere Person bekam bei der Evakuierung von Gey Herzprobleme, außerdem wurden vier Einsatzkräfte leicht verletzt. Die Bewohner von Gey dürfen vorsichtshalber weiter nicht zurück in ihre Häuser, weil ein Windwechsel die Lage wieder verschärfen könnte. Rund 400 Einsatzkräfte kämpfen auch in der Nacht weiter gegen die Flammen und versuchen vor allem, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Löschhubschrauber können erst bei Tageslicht wieder eingesetzt werden – nach Angaben der Einsatzleitung sind sie besonders wichtig, um den Brand endgültig unter Kontrolle zu bekommen.

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18:55 NRWs Innenministerium übernimmt Koordination

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Mittlerweile hat das Nordrhein-Westfälische Innenministerium die Koordinierung im Zusammenhang mit den Waldbränden im Bundesland übernommen. Der Brand der auch weiterhin bei Hürtgenwald läuft, könnte, laut dem Landesministerium, der größte in der Geschichte NRWs sein. Laut dem Kreis Düren werden die Bewohner von Gei heute Abend nicht in die Ortschaft zurückkehren können.

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18:44 Polizei richtet Einsatzportal ein

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Während die Einsatzkräfte im Hürtgenwald weiter gegen die Flammen kämpfen, ermittelt die Polizei bereits zur Brandursache. Für Hinweise hat sie jetzt ein Portal für Zeugen eingerichtet. Besonders interessiert sei man an Fotos und Videos aus dem Zeitraum, in dem der Brand entstanden ist, so die Behörde.

Das Hinweisportal findet ihr unter: https://nrw.hinweisportal.de/

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18:19 Bereitschaftsplan von Einsatzkräften bis Montagmorgen durchgetaktet

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Die Einsatzkräfte planen schon im Voraus für die nächsten Tage: Bis einschließlich Montagmorgen ist die Bereitschaft der Einsatzkräfte durchgetaktet, um das Feuer auch in der Nacht zu bekämpfen. Die Dunkelheit erschwert die Löscharbeiten dann zusätzlich. Löschhubschrauber können nicht mehr fliegen. Die Arbeiten finden dann vom Boden aus statt. Aktuell gibt es eine Mischung aus Boden- und Wipfelfeuern. Rund 400 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Und auch viele freiwillige Helfer unterstützen die, wo sie können – darunter auch Land- und Forstwirte.

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17: 50 Kreis schaltet Hotline frei

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Für besorgte Bürgerinnen und Bürger hat der Kreis Düren eine Hotline ins Leben gerufen. Die soll unter anderem die Leitstelle des Kreises entlasten. Wenn ihr also Fragen habt und es sich nicht um einen akuten Notfall handelt, ruft bitte zuerst bei der Hotline an.

Die Nummer der Hotline lautet: 02421/221011999

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17: 40 Falschmeldungen zu brennenden Häusern im Netz

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Laut dem Kreis kursieren im Netz Infos über mutmaßlich brennende Häuser – der Kreis betont, dass er diese Informationen NICHT bestätigen kann. Das Feuer befinde sich nach wie vor 150 bis 200 Meter von Gey entfernt. Weitere Ortschaften seien nicht betroffen.

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17:14 Anwohnerinnen und Anwohner können heute Nacht nicht zurück in ihre Häuser

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Wie der Kreis mitteilt, können die Anwohnerinnen und Anwohner aus Hürtgenwald-Gey heute Nacht nicht in ihre Häuser zurückkehren. Wer noch keinen Schlafplatz hat, kann die Anlaufstelle in der Förderschule Atheneé Royal aufsuchen. Außerdem weist der Kreis darauf hin, dass, entgegen einiger Meldungen im Netz, der Ortsteil Strass bislang nicht evakuiert werden musste.

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17:02 Keine einzelnen Feuerwehrleute im Hürtgenwald

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Um den Brand zu löschen, sind mittlerweile Einsatzkräfte aus ganz Deutschland im Einsatz. Mit vereinten Kräften und allen zur Verfügung stehenden Mitteln kämpfen sie gegen das Feuer. Nur auf eine Herangehensweise verzichtet man vor Ort – und das aus Gründen, weiß Landrat Ralf Nolten:

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Landrat Ralf Nolten
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16:40 Laut Landesregierung größter Brand in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen

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Der Waldbrand ist nach Einschätzung der NRW-Landesregierung wohl mittlerweile der größte Brand in der Geschichte des Bundeslands. Das soll laut Informationen der dpa zumindest NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen bei einem Besuch der Einsatzkräfte gesagt haben.

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16:19 Der Wind bleibt ein entscheidender Faktor

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Der Waldbrand bleibt dynamisch. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, brennt jetzt auch eine Waldfläche oberhalb von Gey. Auch ein Waldstück in Richtung des alten Munitionsdepots bei Gürzenich stehe in Flammen. Bis zu 500 Feuerwehrleute versuchen, der neuen Lage Herr zu werden. Auch ein Waldstück in Richtung des alten Munitionsdepots bei Gürzenich steht in Flammen. Auch zwei Helikopter der Bundeswehr beteiligen sich an den Löscharbeiten. Der Wind bleibt ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung des Feuers, sagt auch Landrat Ralf Nolten.

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15:05 Uhr: Fliegerhorst Nörvenich unterstützt Brandbekämpfung

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Der Fliegerhorst in Nörvenich unterstützt auch am Wochenende die Bekämpfung des Waldbrandes bei Hürtgenwald. Dazu wird der Fliegerhorst auch am Wochenende geöffnet. Die eingesetzten Hubschrauber können hier tanken und bekommen auch technische Unterstützung. Das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ setzt auch zusätzliches Personal für den Flugbetrieb ein.

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13:35 Uhr: Online-Formular für Spontanhilfe

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Der Kreis Düren hat für Spontanhilfe ein Formular auf seiner Webseite eingerichtet. Wer Hilfe sucht oder Hilfe anbietet, kann sich HIER registrieren. Hier werden alle Angebote gebündelt und koordiniert.

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13:15 Uhr: Haustierstelle in Sekundarschule in Hürtgenwald

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Wer aus Gey evakuiert wurde, aber noch Haustiere zu Hause kann, kann sich jetzt an eine Art Haustierstelle wenden. Die befindet sich in der Sekundarschule in Hürtgenwald. Hier können die Haustürschlüssel abgegeben werden, dann holen Einsatzkräfte die Tiere aus dem Haus. Wer kann, sollte eine Transportbox mitbringen oder Bescheid sagen, wo eine im Haus steht. Infos gibt es unter der Telefonnummer 02429 / 3090.

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12:43 Uhr: Spezialfahrzeug "Fire Fighter" im Einsatz

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Bei der Bekämpfung des Feuers ist jetzt auch ein Spezialfahrzeug des Landesbetriebs Wald und Holz im Einsatz. Der "Fire Fighter" helfe bei den Löscharbeiten, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Das Spezialfahrzeug kann sich mit 10.000 Litern Löschwasser den Weg auch durch schwieriges Gelände bahnen, dazu gehören zum Beispiel auch steile Hänge.

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11:54 Uhr: Feuerwehr zündet Gegenfeuer

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Beim Großbrand im Hürtgenwald greifen die Einsatzkräfte zu einer weiteren Maßnahme, um die Flammen einzudämmen: Vor dem Ortsrand von Gey wurde ein kontrolliertes Gegenfeuer entzündet. Damit soll dem eigentlichen Brand gezielt brennbares Material entzogen werden. Das Feuer soll dadurch möglichst ins Leere laufen und an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden. Weitere Unterstützung kommt heute aus Aachen. Mitarbeiter des Aachener Forstamts machen sich mit Forstgerät auf den Weg in den Kreis Düren. Im Rahmen der Amtshilfe sollen sie vor allem dabei helfen, Schneisen in den Wald zu schlagen, um die Ausbreitung des Brandes zu begrenzen.

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10:49 Uhr: Bundeswehr verstärkt Löscharbeiten

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Die Bundeswehr unterstützt die Brandbekämpfung inzwischen auch mit zwei NH90-Hubschraubern. Die Maschinen sind mit faltbaren Löschwasser-Außenlastbehältern ausgestattet und können jeweils rund 2.000 Liter Wasser aufnehmen. Auch am Boden unterstützt die Bundeswehr die Feuerwehr mit zwei Bergepanzern "Büffel".

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Der Waldbrand im Hürtgenwald - alle Infos im Ticker
© Bundeswehr NRW / Facebook
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10:38 Uhr: Feuer nur noch 200 Meter von Gey entfernt

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Nach aktuellen Angaben der Feuerwehr ist das Feuer inzwischen nur noch 200 Meter vom Ortsrand von Gey entfernt.Sorgen bereitet den Einsatzkräften weiterhin die Wetterentwicklung. Feuerwehrsprecher Peter Berndgen verweist auf mögliche Bedingungen von rund 30 Grad, 30 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit und 30 Prozent Luftfeuchtigkeit. Mehrere von der Feuerwehr ausgewertete Wettersimulationen gehen zudem von wechselnden Windrichtungen aus. Das könnte die Brandbekämpfung zusätzlich erschweren.

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10:30 Uhr: Zusätzliche Möglichkeiten beim Löschwasser

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Bei der Versorgung mit Löschwasser gibt es inzwischen zusätzliche Möglichkeiten. Der Feuerwehr liegt nach eigenen Angaben die Erlaubnis vor, Wasser aus allen Talsperren der Eifel sowie aus dem Badesee Düren zu entnehmen. Aktuell nehmen die Hubschrauber ihr Wasser allerdings weiterhin in Großhau auf. Damit sollen möglichst kurze Wege und eine hohe Schlagkraft bei den Löscharbeiten gewährleistet werden. Nach Angaben der Feuerwehr ist die Wasserversorgung derzeit stabil. Einen wichtigen Beitrag leisten auch Landwirte, die mit Wassertanks im Einsatz sind. Und auch Wasserwerfer der Polizei sind am Rennweg im Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr wird zudem mit weiterer Luftunterstützung gerechnet. Im Gespräch sind zwei möglicherweise drei weitere Hubschrauber. Darunter sollen auch zwei schwere Hubschrauber der Bundeswehr sein, die jeweils bis zu 2.000 Liter Wasser aufnehmen können. Der derzeit eingesetzte Polizeihubschrauber kann rund 800 Liter aufnehmen.

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10:14 Uhr: Rauch zieht bis Düren

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Der massive Waldbrand im Hürtgenwald sorgt inzwischen auch in Teilen der Stadt Düren für Rauch und Geruchsbelästigung. Über die Warn-App NINA wird aktuell vor Rauchniederschlag und möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen gewarnt. Betroffen sind nach Angaben der Warnmeldung die Dürener Stadtteile Gürzenich, Derichsweiler, Rölsdorf, Birgel und Berzbuir. Die Bevölkerung in den betroffenen Bereichen wird aufgefordert, sofort geschlossene Räume aufzusuchen. Fenster und Türen sollen vorsorglich geschlossen bleiben. Außerdem sollen Klima- und Lüftungsanlagen abgeschaltet werden. Die Behörden bitten darum, das Radio eingeschaltet zu lassen und auf weitere Durchsagen zu achten. Bei Bedarf sollen auch Nachbarn informiert werden.

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10:11 Uhr: Polizei unterstützt mit Wasserwerfern und Hubschraubern

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Der Polizeieinsatz rund um den Waldbrand im Hürtgenwald wird deutlich verstärkt. Ein Einsatzstab der Polizei Köln koordiniert seit den frühen Morgenstunden die polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit den Löscharbeiten und der erforderlichen Evakuierung von Ortschaften. Nach Angaben des NRW-Innenministeriums sind aktuell schon fünf Hubschrauber im Hürtgenwald im Einsatz - darunter Hubschrauber der NRW- und der Bundespolizei. Außerdem sind vier NRW-Wasserwerfer mit je zehntausend Litern Fassungsvermögen auf dem Weg zum Einsatzort. Für Verkehrs- und Absperrmaßnahmen stehen zudem zwei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei zur Verfügung. Die Polizei appelliert erneut an die Bevölkerung, das Brandgebiet zu verlassen und es anschließend großräumig zu meiden. Schaulustige können die Einsatzmaßnahmen behindern und sich selbst in Gefahr bringen.

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09:55 Uhr: A4-Ausfahrten Düren und Langerwehe gesperrt

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Die A4-Ausfahren Düren und Langerwehe sind ab sofort gesperrt. Wegen des Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald werden die Ausfahrten als Rettungszufahrten für die Einsatzkräfte benötigt. Wie lange die Sperrung andauert, ist noch unklar. Sowohl die A4 zwischen Düren und Langerwehe als auch die Auffahrten auf die A4 in den Anschlussstellen Düren und Langerwehe sind aber weiter geöffnet.

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09:50 Uhr: Landrat: Es kommt auf die nächsten Stunden an

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Laut Landrat Ralf Nolten sind die nächsten Stunden bei der Bekämpfung des Waldbrandes entscheidend: es komme darauf an, dass die Einsatzkräfte die Hauptglutnester erkennen und auch ablöschen können. Denn im Laufe des Nachmittags sei wegen der steigenden Temperaturen mit einer Thermik zu rechnen, die die Feuer wieder anfachen könne.

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09:25: Munition in Boden erschwert Löscharbeiten

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Die Bekämpfung des Feuers am Boden wird laut dem Sprecher der Feuerwehr im Kreis Düren aktuell dadurch erschwert, dass der Boden stark von Weltkriegsmunition belastet ist. In der Nacht war auf der Fläche bereits Munition hochgegangen, es waren wohl Explosionen zu hören.

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09:10 Uhr: Gemeinde Hürtgenwald sucht Grubber

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Die Gemeinde Hürtgenwald bittet insbesondere Landwirte darum, Grubber für die Arbeiten vor Ort zur Verfügung zu stellen. Wer entsprechende Unterstützung anbieten kann, soll sich bei der Gemeinde Hürtgenwald unter 02429/3090 melden.

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08:55 Uhr: Neue Unterkunft für Evakuierte - weitere Evakuierung nicht geplant

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Der Ortsteil Gey bleibt evakuiert. Die bisherige Anlaufstelle in Straß muss verlegt werden, weil sich das Feuer in Richtung Straß bewegt hat. Eine neue Unterkunft für Menschen, die Gey verlassen mussten, befindet sich in der Athene-Förderschule in Düren. Eine weitere Evakuierung von Ortsteilen der Gemeinde Hürtgenwald ist derzeit nicht geplant. Bürgermeister Stephan Cranen erklärte, die Rauchentwicklung werde genau beobachtet. Sollte sich die Lage verändern, könne schnell reagiert werden.

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08:10 Uhr: Evakuierung in Gey ist abgeschlossen

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Die Evakuierung in Gey ist abgeschlossen. Laut einer Sprecherin des Kreises Düren haben alle rund 1.800 Bewohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Evakuierung lief problemlos.

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07:45 Uhr: Unterstützung kommt aus ganz NRW nach Hürtgenwald

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Aus ganz NRW kommen Einsatzkräfte zur Unterstützung der Löscharbeiten nach Hürtgenwald: Feuerwehrleute aus der Region unterstützen die Löscharbeiten. Aus dem Kreis Euskirchen ist ein großes Löschfahrzeug vor Ort und aus Zülpich hat sich eine Einsatzeinheit des Roten Kreuzes zur Betreuung von Menschen auf den Weg gemacht. Außerdem ist die Bundeswehr mit zwei Pionierpanzern im Einsatz. Die Fahrzeuge sind in der Nähe des Ortsteils Gey auf dem Weg zum Brandgebiet.

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07:00 Uhr: Brandfläche mittlerweile 300 Hektar groß - 250 Einsatzkräfte vor Ort

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Nach neuen Erkenntnissen brennt im Hürtgenwald mittlerweile eine Fläche von rund 300 Hektar, umgerechnet sind das mehr als 400 Fußballfelder. Inzwischen hat das Feuer nach Angaben aus der Einsatzleitung die Kuppel des Zeppbusches erreicht. Aktuell sind rund 250 Einsatzkräfte im Einsatz, die Zahl der Einsatzkräfte wird jetzt aber aufgestockt. Auch der Rettungshubschrauber ist angefordert, der musste in der Nacht aussetzen. Der Bevölkerungsschutz des Kreises Düren bittet alle Betroffenen, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen. Wenn ihr persönliche Hilfe wegen der Lage braucht, ruft die 02429 / 3090 an.

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06:50 Uhr: Auch Rurtalbus betroffen

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Wegen der Evakuierungsmaßnahmen fallen heute im gesamten Kreis Buslinien der Rurtalbus GmbH aus. Laut einem Sprecher werden die Busse für die Evakuierung in Gey gebraucht.

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04:01 Uhr: Evakuierung in Gey angeordnet

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Wegen des Waldbrandes im Hürtgenwald muss der Ortsteil Gey evakuiert werden. Rund 1.800 Menschen müssen aus ihren Häusern und Wohnung raus. Weil sich das Feuer auf Gey zubewegt, ist der Ortsteil ist sofort zu evakuieren. Als Anlaufstelle wird die Grundschule in Straß eingerichtet. Anwohner sollen nur das Nötigste mitnehmen und Mund und Nase mit einem Atemschutz wie einem Stofftuch oder Kleidungsstück bedecken.

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