
Düren braucht Harmonie und Einvernehmen
Der neue gewählte Dürener Rat steht. 52 Mitglieder und der neue Bürgermeister Frank Peter Ullrich wurden am Montag vereidigt und ins Amt eingeführt. Sehr lange hat es nicht einen solch starken Wechsel im Dürener Rat gegeben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 04.11.2020 06:03
Die Fraktionssprecher versicherten sich untereinander eine gute Zusammenarbeit und auch mit dem neuen Bürgermeister. Der wiederum dankte seinem Vorgänger Paul Larue für die zwei Dekaden lang geleistet Arbeit. Erinnerte aber auch an den verstorbenen SPD Bürgermeister Josef Vosen. Es gebe viel zu tun in den kommenden 5 Jahren, sagte Ullrich. Es freue ihn die unvoreingenommene Haltung und Informationen seiner Amtsleiter zu erfahren. Ullrich appellierte an den Rat, nicht die eigenen, sondern an die Interessen der Wähler zu verfolgen.
Seit dem zweiten Weltkrieg schieden nicht so viele aus, kamen nicht so viele hinzu. Und das scheint der politischen Kultur gut zu tun. Die schwere Agende der kommenden 5 Jahre könnte unter mehr Harmonie und Einvernehmen bewältigt werden. So klangen jedenfalls die Äußerungen von Bürgermeister Ullrich und den Fraktionschefs zum Start. Strukturwandel und die Folgen der Pandemie. Düren wird Einvernehmen brauchen, will es bestehen und daran wachsen.