
Düren: Sprachassistenz hilft Menschen mit Sehbehinderung
Mehr Selbstständigkeit und Privatsphäre für Menschen mit Sehbehinderung: Im Rheinischen Blindenfürsorgeverein in Düren wird dafür aktuell eine neue Sprachassistenz getestet. Sie soll den Alltag der Bewohner erleichtern und gleichzeitig die Mitarbeiter entlasten.
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Mit der neuen Technik können die Bewohner verschiedene Aufgaben selbstständig erledigen. So können sie beispielsweise ihre Essenswünsche anmelden oder Beschwerden verfassen, ohne dafür auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.
Auch in Notfällen soll die Sprachassistenz helfen. Über einen sprachgesteuerten Notruf können die Bewohner jederzeit Unterstützung anfordern. Dadurch müssen sie ihre Zimmertüren nicht mehr dauerhaft geöffnet lassen und bekommen mehr Privatsphäre.
Gleichzeitig soll die Technik die Mitarbeiter bei alltäglichen Aufgaben entlasten. So bleibt ihnen mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Menschen in der Einrichtung.
Der Rheinische Blindenfürsorgeverein in Düren ist einer von insgesamt zehn Standorten in Nordrhein-Westfalen, an denen die neue Sprachassistenz im Rahmen eines Projekts getestet wird.