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Dürener Drogenszene und Drogentote

Die Modedroge Crystal Meth spielt in der Dürener Drogenszene nach wie vor kaum eine Rolle. Das sagt die Leiterin der Caritas-Drogenberatungsstelle. Ein großer Teil der Dürener Drogenkonsumenten hänge an Opiaten wie etwa Heroin.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.05.2019 08:12

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Das Land NRW unternehme einiges, um uns zu helfen, sagt die Dürener Beratungsstellen. So unterstütze es etwa finanziell die psychosoziale Beratung von Drogenabhängigen. Die ist inzwischen aber bei Behandlungen freiwillig und dadurch oft nicht mehr gefragt. Dadurch falle seltener auf, wenn einer rückfällig werde.

Im vergangenen Jahr hat es im Kreis Düren zwei Drogentote gegeben. Die Zahl ist nicht besonders hoch – dennoch ist die Dürener Drogenberatungsstelle der Caritas nicht zufrieden. Jeder Tote sei einer zuviel, sagt sie. Die Beratungsstelle weiß von rund 500 Menschen, die im Dürener Raum regelmäßig illegale Drogen konsumieren. Ein großer Teil von ihnen nimmt sogenannte Opiate wie Heroin. Einige wollen davon nicht wegkommen; andere nutzen regelmäßig das Beratungsangebot. Landesweit ist im vergangenen Jahr die Zahl der Drogentoten auf 240 gestiegen. Grund war meistens ein langjähriger Drogenkonsum.

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