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Dürener Gastronomen wollen nicht nur draußen öffnen
© Daniel Dähling
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Dürener Gastronomen wollen nicht nur draußen öffnen

Während der Handel unter strengen Auflagen am Montag wieder öffnen darf, müssen die Gastronomen bei uns an der Rur noch zwei Wochen warten. Sollte der Inzidenzwert landesweit bei unter 100 bleiben, dürfen Bars und Restaurants am 22. März ihre Außengastronomie öffnen. Das ist ihnen zu wenig.

Veröffentlicht: Samstag, 06.03.2021 12:30

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Ein Zusammenschluss Dürener Gastronomen fordert die sofortige Öffnung und nicht nur draußen. Die aktuellen Pläne seien viel zu unsicher, sagt etwa Willi Wolff vom Stammtisch Dürener Gastronomen.

"Die Hoffnung, dass dann wirklich Leute kommen, ist dahin. Die Menschen sind viel zu unsicher, ob die Gastronomie aufmachen darf, ob Termine nötig seien oder ein negativer Corona-Test. Hoffnung, dass das ein gutes Frühjahr wird, habe ich nicht mehr."

Zufrieden sind die Gastronomen mit der Stadt Düren. Sie habe ihnen etwa die Gebühren für Außengastronomie auch für dieses Jahr erlassen, sagt Wolff weiter. Mit zahlreichen Plakaten werben die Gastronomen aktuell in der Stadt und hoffen, dass ihre Kunden sie nicht vergessen.

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Positive Stimmung verbreiten

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„Wir freuen uns auf offene Türen in Düren“ - so lautet die Plakatkampagne der Dürener Gastronomen. Damit wollen sie etwas positive Stimmung in der Pandemie verbreiten. 28 Dürener Betriebe haben sich an der Aktion beteiligt.

Jack Strack vom Stammtisch Dürener Gastronomen hofft, dass alle Betriebe nach der langen Zwangspause noch genügend Mitarbeiter haben:

"Das Risiko ist einfach zu groß, nicht zu wissen, wie es die nächsten Wochen und Monate weitergeht. Jetzt haben wir noch das nächste Problem. Wenn wir wirklich aufmachen können, bekommen wir überhaupt genügend Leute?"

Außerdem müssten die Gastronomen nach Monaten ohne Einkommen erneut in Vorleistung gehen, um Waren einzukaufen, ohne zu wissen, wie viele Kunden in zwei Wochen überhaupt schon kämen.

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