
Entwarnung: Jülicher Trinkwasser wieder unbedenklich
Im Jülicher Stadtteil Güsten waren am Mittwoch (27.05.2026) Enterokokken im Trinkwasser gefunden worden. Laut den Jülicher Stadtwerken sollte das Trinkwasser daher im gesamten Stadtgebiet daher abgekocht werden. Seit dem Samstag (30.05.2026) gibt es Entwarnung.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 16:08
Mittlerweile ist das Wasser im ganzen Stadtgebiet wieder als unbedenklich eingestuft worden. Als Ursache für den Fund der Bakterien vermuten die Stadtwerke eine Verunreinigung an der Entnahmestelle in Güsten. Enterokokken würden zwar auch natürlich in der menschlichen Darmflora vorkommen, könnten im Wasser aber bei Personen mit geschwächtem Immunsystem Durchfall, Erbrechen oder auch schwerere Infektionen auslösen. Jegliches Leitungswasser, das in Jülich zum Trinken, Kochen oder auch zum Zähneputzen verwendet wird, sollte in den nächsten Tagen also unbedingt sprudelnd aufgekocht werden.
Gleichzeitig haben die Stadtwerke letzte Woche darum gebeten, Trinkwasser einzusparen. Die Speicher seien nicht so gut gefüllt gewesen wie üblich. Und auch die Stadt hat darauf reagiert: Das Wasserspiel am Marktplatz wurde bis auf Weiteres reduziert. Hintergrund ist die anhaltende Trinkwasserknappheit seit Pfingsten. Nach Angaben der Jülicher Stadtwerke werden die Ursachen derzeit noch geprüft. Warum es plötzlich zu den Engpässen gekommen ist, sei noch nicht abschließend geklärt. Die Stadt bittet deshalb weiter darum, sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Betroffen sind nicht nur Haushalte in Jülich, sondern auch weitere Bereiche im Stadtgebiet.