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Fahrgemeinschaften als ÖPNV-Alternative
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Fahrgemeinschaften als ÖPNV-Alternative

Mit dem Auto per Fahrgemeinschaft beispielsweise zur Arbeit fahren: Das soll in Zukunft hier im Kreis Düren eine Alternative zu anderen öffentlichen Transportmitteln werden.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.03.2023 04:39

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Aktuell wird an einem entsprechenden Projekt zu einer App gearbeitet. Unterstützt wird das unter anderem vom Forschungszentrum Jülich, dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg, der RWTH in Aachen und der Stadt Düren. Bei dem sogenannten Projekt „Rise“ sollen private Anbieter in Zukunft ganz einfach ein passendes Mitfahrangebot erstellen können. Das soll eine nachhaltige Ergänzung zum ÖPNV werden und unter anderem die Attraktivität des rheinischen Braunkohlereviers steigern, heißt es in einer Mitteilung. Das Projekt dauert insgesamt anderthalb Jahre. Es will die Mobilitätswende im Rheinischen Revier unterstützen. Erste Verkehrsverbünde wollen die App auch in ihre Fahrpläne mit einbinden.

Seit November wurden über eine App bereits rund 2.500 Fahrten von Mitarbeitern des Forschungszentrums in Jülich in Fahrgemeinschaften gebucht. Je mehr Menschen in der App ihre Pendelstrecke zur Arbeit einstellen, desto mehr Menschen hätten auch eine weitere Mobilitätsmöglichkeit, sagt Lisa Schultheis von goFlux Mobility. Die sind ebenfalls an dem Projekt beteiligt. Die App kann z.B. Fahrten mit dem Bus oder Fahrrad mit den Strecken von Fahrgemeinschaften kombinieren. Alleine in dem Projekt am Forschungszentrum konnten so bereits fast 50.000 Kilometer an Autofahrten vermieden werden, heißt es von goFlux Mobility.

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