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Fahrplan für den Kohleausstieg bis Mai
© Kim Miriam Judt
Infoveranstaltung am Tagebau Hambach zum Kohleausstieg
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Fahrplan für den Kohleausstieg bis Mai

Im Tagebau Hambach hat in der vergangenen Woche eine Betriebsversammlung für die Beschäftigten des Energiekonzerns RWE stattgefunden. Sie wurden über die Ergebnisse der Kohlekommission informiert. Auch NRW-Ministerpräsident Laschet war dabei. Er sprach von einem „schwierigen Termin“.

Veröffentlicht: Freitag, 01.02.2019 05:23

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Laschet versuchte vor Ort, die Mitarbeiter zu beruhigen. Er wolle mithelfen, Zukunftsperspektiven zu schaffen, vor allem für die, die durch den Kohleausstieg den Job verlieren. Der Bund habe die verbindliche Zusage gegeben, dass der Bericht der Kohlekommission in allen Punkten umgesetzt werde. Es gebe eine feste Zusage von 15 Milliarden Euro Strukturhilfe für das Rheinische Revier. Spätestens 2038 soll in Deutschland Schluss sein mit der Kohleverstromung. RWE geht von einem massiven Stellenabbau aus.


Der Energiekonzern RWE will nach Worten von Vorstandschef Schmitz trotz des anstehenden Stellenabbaus weiterhin jüngere Mitarbeiter einstellen. "Die Perspektive ist bis 2038 aufgezeigt worden. Wir werden weiter jüngere Mitarbeiter einstellen, wir werden sie übernehmen, werden die Azubis übernehmen wie bisher auch, denn wir brauchen auch da gute Mitarbeiter", sagte er im Tagebau Hambach. Ungeachtet dessen werde der Personalabbau "relativ zügig vorangehen", da die Kohlekommission bis 2022 gewisse Ziele gesetzt habe.


Kanzlerin Merkel kündigte bis zum Mai ein Gesetz über Maßnahmen in den betroffenen Regionen an. Dazu habe sich die Bundesregierung verpflichtet, sagte sie nach dem Gespräch mit den Ministerpräsidenten der Kohleländer. Bei dem Maßnahmengesetz geht es zum Beispiel um Investitionen in die Infrastruktur und Investitionsanreize für Unternehmen. Es sieht unter anderem 40 Milliarden Euro Strukturhilfen aus dem Staatshaushalt vor.

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