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Firmen stehen still
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Firmen stehen still

Im Kreis Düren ist auch die Industrie teilweise stark von Hochwasserschäden betroffen. Das teilen die Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung mit.

Veröffentlicht: Mittwoch, 21.07.2021 05:26

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Bei manchen Standorten ist sogar unklar, ob der Betrieb überhaupt nochmal aufgenommen wird. Teilweise seien Produktionsanlagen erheblich beschädigt, heißt es von den Vereinigten Industrieverbänden. Außerdem sei unklar, ob die Schäden von den Versicherungen übernommen werden. Das wirke sich auch auf die lokale Infrastruktur aus. Man müsse deswegen jetzt schleunigst handeln. Es dürfe in den kommenden Wochen und Monaten keine Ausflüchte und keine langwierigen Vergabeverfahren geben. Nur so könne man den Menschen helfen und die Infrastruktur wieder aufbauen, so die VIV weiter.

Der RWE-Konzern rechnet mit einer Schadenssumme im Bereich eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags.

RWE musste die Produktion in seinem Kraftwerk Weisweiler reduzieren und die Braunkohleförderung im Tagebau Inden unterbrechen. Am Donnerstag war die Inde bei Lamersdorf über einen Deich gespült worden und in den Tagebau gelaufen. Zu dem Zeitpunkt befand sich ein RWE Mitarbeiter im Tagebau. Er gilt weiter als vermisst. Erst Ende der Woche kann die Kohleförderung im Tagebau Inden wahrscheinlich wieder aufgenommen werden.  

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